TUNGELN Tim Weidke strahlt übers ganze Gesicht. „Das ist schon ein tolles Gefühl, der Beste in ganz Niedersachsen zu sein“, gibt der 23-Jährige zu. Der junge Mann hat es schriftlich: Er ist in diesem Jahr der fähigste Metallbauer der Fachrichtung Nutzfahrzeugbau in ganz Niedersachsen. Auf einer Feierstunde des Niedersächsischen Handwerkstags in Lüneburg hat Weidke am Mittwoch gemeinsam mit seiner Mutter und seinem ehemaligen Firmenchef Peter Schütte eine entsprechende Urkunde entgegengenommen.

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„Das ist auch für uns eine Bestätigung, dass die Ausbildung gut gelaufen ist“, sagt Schütte, der gemeinsam mit seinem Bruder Thomas den Tungeler Betrieb Schütte Fahrzeugbau leitet. Vor zwei Jahren hatte schon einmal ein Auszubildender des Betriebs auf Ebene der Oldenburgischen Handwerkskammer den ersten Platz geholt, aber Weidke packte noch einen drauf. Sein Werkstück – eine Stützvorrichtung für einen Container – überzeugte die Jury in punkto Maßtoleranzen, Funktionalität, Schweißnaht und Schliff. Schade nur, dass den Teilnehmern erst die Möglichkeit versagt wurde, ihre Werkstücke anschließend mit nach Hause zu nehmen, und sie später einfach entsorgt worden sind. „Das wäre doch ein schönes Erinnerungsstück. Ich halte das Verfahren für unverständlich und ärgerlich“, sagt Peter Schütte.

Im September endete die dreijährige Ausbildungszeit des Abiturienten, jetzt belegt er einen Bachelor-Studiengang im Fahrzeugbau an der Fachhochschule in Hamburg. Bevor dort die ersten Prüfungen anstehen, hat er aber heute und morgen noch eine große Herausforderung zu bestehen. In Nordheim treffen die 16 Landessieger beim Bundeswettbewerb aufeinander. Acht Stunden hat jeder Teilnehmer Zeit, zwei Aufgaben aus den Bereichen Schweißen und Werkstückgestaltung zu bewältigen. „Klar habe ich Ehrgeiz, ein bisschen kribbelt es jetzt schon“, sagt Weidke und lächelt.

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