Die Schrecken des 2. Weltkrieges hat der 81-jährige Walter Wiese am eigenen Leib zu spüren bekommen. Als 18-Jähriger verliert er an der Front nicht nur seine Zehen, sondern auch viele Kameraden. Als Verwundeter muss er mit ansehen, wie Dresden von Bombern in Schutt und Asche gelegt wird. Auch sein Elternhaus wird kurz vor Kriegsende noch dem Erdboden gleich gemacht. Sein Vetter kommt im Krieg um. „Immer , wenn ich Kriegsgräber sah, wurde mir klar, dass ich Glück gehabt hatte, mit dem Leben davon gekommen zu sein. Deshalb war Frieden zeitlebens mein größter Wunsch“, sagt der gebürtige Großenknetener, der heute in Sandhatten lebt.

Schon bald nach Kriegsende stand für ihn fest: Du engagierst dich beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. für die gefallenen Soldaten und ihre Gräber. „Für mich als Kriegsteilnehmer ist es wichtig, dass die Gräber gepflegt werden“, sagt der 81-Jährige.

Jahrelang organisierte er die Sammlungen der Kriegsgräberfürsorge zum Volkstrauertag. In den vergangenen Jahren hat er zahlreiche Fahrten zu den Kriegsgräberstätten ins Ausland unternommen. Beeindruckt hat ihn die Begegnungsstätte für Jugendliche im holländischen Ysselstyn. „Die Versöhnung über den Gräbern ist wichtig“, sagt Wiese. Nun will Walter Wiese aus Altersgründen seinen Vorsitz im Hatter Ortsverband der Kriegsgräberfürsorge abgeben. Ein Nachfolger ist – zum Bedauern Wieses – noch nicht in Sicht. Neu

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Walter Wiese

Vereinsvorstand

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