Heimatfest
„Littel ist ein Vorzeigeort“

Drei Tage Festprogramm – das beeindruckte auch Olaf Lies. Der Wirtschaftsminister schwang eine Lobrede auf das Dorf.

Bild: Verena Sieling
Aufstellen zum Gruppenfoto: Vertreter aus Politik, Gemeinde und Landkreis sind beim Heimatfest in Littel zusammengekommen. Umweltminister Olaf Lies (3. von links) hielt die Festrede.Bild: Verena Sieling
Bild: Anke Brockmeyer
Gleich kann es losgehen: Freitagabend haben Kinder am Laternenumzug teilgenommen.Bild: Anke Brockmeyer
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Immer das Ziel vor Augen: Das Bouleturnier durfte am ersten Festtag nicht fehlen.Bild: Anke Brockmeyer
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Spaß auf der Hüpfburg: Den hatten die jüngsten Besucher während des Heimatfestes in Littel.Bild: Verena Sieling
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Viel Spaß hatten die Kinder während des Heimatfestes in Littel auf der Hüpfburg.Bild: Verena Sieling
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Drei Tage lang ist das Heimatfest in Littel gefeiert worden. Festredner war Umweltminister Olaf Lies.Bild: Verena Sieling
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Drei Tage lang ist das Heimatfest in Littel gefeiert worden. Festredner war Umweltminister Olaf Lies.Bild: Verena Sieling
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Littel Littel? Wo liegt das? Und warum geht er dort hin?, hätten die Kollegen im Ministerium gefragt, berichtete Olaf Lies. Dass Politiker immer die größten Städte besuchen – das sei der größte Fehler, mahnte der niedersächsische Umweltminister (SPD). Und so ging es zum Ende der Woche nicht ins mehr als 500 000 Einwohner zählende Hannover, sondern ins rund 470 Einwohner zählende Littel. Lies hat dort am Sonntag die Festrede des 95. Heimatfestes gehalten.

Ballons fliegen lassen

Zwei Tage des Programms – erarbeitet vom Heimatverein und der Dorfgemeinschaft – lagen bis dahin hinter den Littelern: Am Freitagabend stand der Wettbewerb für die Kinder an. Wer kann seinen Ballon am weitesten fliegen lassen? Der Wettbewerb startete mit Verzögerung: Da sich die Gasflasche zum Aufpumpen der Ballons als leer entpuppte, musste Andrea Bonhagen vom Heimatverein Littel kurzerhand nach Oldenburg fahren, um eine neue Flasche zu besorgen. Ein Hindernis für das gesamte Fest war dies aber nicht.

Vereinsvorsitzender Frank Pargmann lobte in seiner Eröffnungsrede am Sonntag das Gelingen des bisherigen Programms.

Das Bouleturnier und der Laternenumzug hatten den Freitagabend abgerundet. Begleitet wurde der Umzug von der Freiwilligen Feuerwehr.

Am Samstagabend ging es weiter mit dem Ernteball im Saal der Gaststätte Dahms – dort, wo bereits das erste Heimatfest ausgerichtet worden war. DJ Daniel von „Movin‘ Soundz“ ließ das Publikum tanzen und die Moorladies begeisterten mit ihren Sketchen.

Mehr als 150 Besucher kamen am Sonntag beim dritten Teil des Programms ins Gasthaus. Sketche der Speelkoppel Benthullen-Harbern und der „Litteler Hähnchen“, ein Auftritt der Jagdhornbläser Barneführerholz und die Dorfjugend führten durch die „Grode Arntefier“. Bei bester Stimmung passte auch die Festrede von Lies ins Programm, die er unter anderem vor Gästen wie Bürgermeisterin Martina Noske und Landtagsabgeordneten Axel Brammer (SPD) hielt.

Vorbild für andere Orte

Littel sei ein Vorzeigeort, lobte Lies. Als Beispiel nannte er den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“. Littel schaffte es in den Landesentscheid, bevor es ausschied. In einem Ort wie Littel sehe man die Vorteile an einem Leben auf dem Land: ein hohes Maß an Gemeinschaftssinn und Solidarität. Die Bewohner zeigten, was man alles gemeinsam bewegen könne – vorbildlich für andere Orte. Der Minister versprach am Ende seiner Rede: „Littel ist für mich nichts, das ich morgen wieder vergesse.“

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