Zu hohe Lärmgeräusche sind einer der häufigen Kritikpunkte an Windkraftanlagen. In welchen Gebieten eine Windkraftanlage wie laut sein darf, ist jedoch behördlich geregelt, teilt die Fachagentur Windenergie im Infoblatt „Repowering“ mit. Um den Störfaktor in ruhigen Gebieten, wie Kurorten, möglichst gering zu halten, liegt die oberste Grenze außerhalb von Gebäuden bei 45 Dezibel. Die höchste Grenze darf in Industriegebieten mit 70 Dezibel erreicht werden.

Des Weiteren befürchten viele Windkraftkritiker, dass es zu einem Überschallknall kommen kann. Die höchste Geschwindigkeit an einer Windkraftanlage haben die Flügelspitzen. Schließlich muss der Punkt, der am weitesten vom Mittelpunkt der Kreisbewegung entfernt liegt, die größte Entfernung in der gleichen Zeit wie alle anderen Punkte auf dem Flügel zurücklegen.

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Bei einer durchschnittlichen Windkraftanlage, wie die E-70 von Enercon, die in etwa eine Leistung von 2,3 Megawatt liefern kann, kommen im Normalbetrieb die Flügelspitzen auf eine Geschwindigkeit von etwa 80 Meter pro Sekunde. Das bedeutet, die zu einem Überschallknall führende Geschwindigkeit wird nicht erreicht. Schließlich müssten die Flügel dann genauso schnell wie der Schall in der Luft sein. Die Schallgeschwindigkeit beträgt in der Luft und bei 15 Grad Celsius etwa 331 Meter pro Sekunde – im Normalbetrieb liegt eine Windkraftanlage weit darunter.

Selbst wenn eine Windkraftanlage zu schnell werden sollte, werden die Flügel wie ein altes Mühlrad aus dem Wind gedreht. Dafür gibt es den sogenannten Fliehkraftschalter, der eine zu hohe Drehzahl rechtzeitig erkennt.

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