Wildeshausen Für mehr Tierwohl durch Verbesserungen bei der Sauenzucht hat sich das Landvolk in Oldenburg, Cloppenburg und dem Emsland ausgesprochen. „Wir benötigen in Zukunft grundsätzlich vitalere Ferkel mit einem höheren Geburtsgewicht“, sagte Martin Roberg an die Adresse der Zuchtunternehmen gerichtet. Roberg ist stellvertretender Vorsitzender des Kreislandvolkverbandes Cloppenburg.

Die Zahl nicht überlebensfähiger Ferkel mit zu geringen Geburtsgewichten müsse reduziert werden, wandte sich Roberg an die Zuchtunternehmen. Europaweit gibt es nur wenige Firmen, die den Markt mit Zuchtsauen beliefern. Sie sind vornehmlich in Dänemark, Frankreich, den Niederlanden und der Bundesrepublik Deutschland ansässig. Im Bereich Fütterung und Zucht seien weitere intensive Forschungen notwendig, um das Tierwohl zu optimieren, forderte Roberg die internationalen Zuchtfirmen auf.

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Roberg zu den Vorstellungen der Landwirte: „Als Schweinemäster sind wir gehalten, unter optimalen wirtschaftlichen Bedingungen zu arbeiten. Dazu gehört auch, dass qualitativ hochwertige Ferkel unter Einhaltung aller geltenden Tierschutzstandards produziert werden.“

Zugleich müsse die Futtermittelindustrie mit hochwertiger Tiernahrung eine optimale Aufzucht von Ferkeln begleiten. Roberg: „Dann kann auch die notwendige Gesundheitsvorsorge in den Ställen erfolgreich umgesetzt werden.“ Er wies vor diesem Hintergrund auf die wirtschaftliche Bedeutung der Landwirtschaft im Nordwesten Niedersachsens hin. Dort habe die Schweinemast einen besonderen Stellenwert. In den Landkreisen Cloppenburg, Oldenburg und Emsland werde alleine durch Ackerbau und Viehzucht jährlich ein Umsatz von rund 4,2 Milliarden Euro erzielt.

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