RETHORN Es soll eine interessante Zeitreise durch die Rethorner Vergangenheit werden, die Gästeführerin Hilde Bartels für die nächste Ausgabe der Landpartie vorbereitet hat. Die Veranstaltung findet am kommenden Sonntag, 6. April, um 10 Uhr statt.

Hilde Bartels ist selbst gebürtige Rethornerin und hat nicht nur in den eigenen Erinnerungen gekramt, sondern auch mit Nachbarn und Bekannten gesprochen. „Einige der Zeitzeugen werden sich an der Tour beteiligen und unterwegs aus früheren Zeiten berichten“, freut sich die Organisatorin. Es geht um alte Betriebe und das Geschäftsleben im Ort, es geht um alte Straßen und die Geschichte so mancher Häuser.

Es sei erstaunlich, dass so viele Menschen bereit seien, ihre Erinnerungen zu teilen, sagte Bartels am Montag in einem Gespräch mit der NWZ. „Überall, wo ich angeklopft habe, wurden die Türen weit aufgemacht.“ Vor einigen Jahrzehnten noch saßen die Menschen abends zusammen und erzählten sich Geschichten, die auf diese Weise überliefert wurden. Doch die Zeiten haben sich geändert. „Es ist wichtig, dass die Zeitzeugen wieder eine Plattform bekommen, damit die Vergangenheit lebendig bleibt“, so die Gästeführerin. Die nächste Landpartie bietet eine gute Gelegenheit dafür.

Gestartet wird an der alten Ziegelei am Hohenkamp. Von dort geht es durch den Birkenweg sowie die Straßen Am Walde und Im Tal. „Die Strecke ist relativ kurz und deshalb auch für Menschen geeignet, die nicht so gut zu Fuß sind“, sagt Bartels.

Letzte Station ist das Katharina-von Bora-Haus, das 1990 auf einem Areal entstand, das früher ein Kornfeld war. Pastor Alfred Lohse, der als erster Pastor in der neuen Pfarrstelle tätig war, wird den Besuchern von den Anfängen des sechsten Pfarrbezirks berichten. Monika Schan, zweite Vorsitzende des Fördervereins Gemeindehaus Rethorn, und Kassenwart Erwin Gallas wollen anschließend über die derzeitigen Aktivitäten informieren.

„Das Katharina-von-Bora-Haus ist aus Rethorn gar nicht mehr wegzudenken“, sagt Gästeführerin Bartels. Vor allem für ältere Menschen, die nicht mehr so mobil sind, sei das Veranstaltungsprogramm eine willkommene Abwechslung. Aber auch die jüngere Generation komme nicht zu kurz. „Das Programm spricht Menschen von neun bis 99 Jahre an.“

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An der Endstation der Landpartie besteht die Möglichkeit, sich mittags an einer Suppe zu stärken.

Die Veranstaltung dauert insgesamt rund zwei Stunden. Teilnehmer zahlen 2,50 Euro. Anmeldungen sind nicht erforderlich. Für Nachfragen steht Hilde Bartels unter 04223/8541 zur Verfügung.

Wolfgang Loest Redaktionsleitung / Redaktion Ganderkesee
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