Landkreis /Huntlosen Die Wetterkapriolen im Vorjahr haben den Landwirten das Einbringen der Ernte ex-trem erschwert. Auch die Preise seien „nicht zufriedenstellend“ gewesen. Das betonte Rolf Breitenbach, Geschäftsführer des Maschinenrings Oldenburger Land, bei der Jahreshauptversammlung am Donnerstag in Huntlosen. Zugleich zeigte er Bilder von Maschinen, die in nassen Feldern versunken waren.

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Die Bilanz des Maschinenrings fiel erneut positiv aus. Der Verrechnungswert lag Ende 2017 bei 1,458 Millionen Euro. Darunter fallen Betriebsbeihilfen von 253 270 Euro. Für Schlepper und Transporte wurden 290 712 Euro abgerechnet, für Bodenbearbeitung 89 150 Euro, für Düngung/Pflege 217 601 Euro und für Futterbau/Silageernte 285 651 Euro. An Wirtschaftsdünger wurden 687 735 Kubikmeter verbucht. „Insgesamt haben wir 3283 Lieferscheine erstellt“, berichtete Breitenbach. Über die Wirtschaftsdünger-Börse wurden 28 571 Kubikmeter Gülle sowie 9074 Tonnen Mist vermittelt und dokumentiert. In der Diskussion um Stickstoff-Obergrenzen für alle organischen und mineralischen Dünger regte Breitenbach an, die Obergrenze bei intensiv genutzten Ackerflächen von 170 Kilogramm Stickstoff pro Hektar auf 230 kg pro Hektar aufzustocken. Beim Grünland stoße man bereits an die Phosphat-Grenzwerte.

Dem Maschinenring gehören 774 Mitglieder an. Darunter sind 702 landwirtschaftliche Betriebe, die eine Fläche von 40 911 Hektar bewirtschaften. In seinem Kassenbericht stellte Breitenbach Einnahmen in Höhe von 106 768 Euro Ausgaben von 103 795 Euro gegenüber. Der Überschuss lag damit bei 2973 Euro, so der Geschäftsführer.

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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