HUDE Die Landjugendgruppe Sandersfeld hat den Kampf gegen die Uhr souverän gewonnen. Eigentlich hatten die Aktiven um den 1. Vorsitzenden Arne Wachtendorf bis Sonntagabend, 18 Uhr, Zeit gehabt, um die ihnen im Rahmen der landesweiten 72-Stunden-Aktion zugewiesene Aufgabe zu erfüllen. Doch Wachtendorf und seine Mitstreiter waren viel schneller: Ihr Projekt, der Bau eines Trimm-Dich-Pfades am Wanderweg zwischen Lindenhof und Skulpturenufer, war bereits am Ende des Sonnabends bis auf einige Restarbeiten weitgehend fertiggestellt. So konnte die Landjugend schon am Sonntagnachmittag zu einem kleinen Wettstreit auf dem Trimmpfad einladen und die zehn Stationen einweihen. Um 18 Uhr wurden die Geräte an Bürgermeister Axel Jahnz übergeben.

„Geheimagent“ Jens Poppe, der der Sandersfelder Landjugend ihre Aufgabe am Donnerstag um 18 Uhr verkündet hatte, war im Vorfeld dafür zuständig gewesen, das Okay der Gemeindeverwaltung einzuholen. Gemeinsam waren die Standorte der Stationen festgelegt worden.

Als es am Donnerstagabend an die Planung ging, war Herbert Merten der Landjugend eine große Hilfe: Der auf Holzbau spezialisierte Produzent von Spielgeräten und Freizeitanlagen aus Hemmelsberg stellte Zeichnungen zur Verfügung, gab Tipps bei der Realisierung und sorgte dafür, dass der Trimmpfad den Anforderungen des Geräte-TÜVs standhält. Darüber hinaus überließ er der Landjugend das benötigte Holz zum Einkaufspreis. Um den Materialeinkauf finanzieren zu können, haben die weiblichen Mitglieder der Gruppe seit Donnerstag emsig Spenden gesammelt. Bei der praktischen Umsetzung halfen Landwirte und Firmen mit Geräten und Fahrzeugen aus. „Wir bedanken uns bei allen, die uns geholfen haben, die Aktion zu einem Erfolg zu machen“, sagte Nadine Tönjes. Der größte Dank gebührt indes der Mitgliederschar, die zeitweise mit bis zu 45 Leuten im Einsatz war und eine Menge an handwerklichem Können und Organisationstalent bewiesen hat. Gearbeitet wurde bis nach Mitternacht, um am nächsten Morgen

gleich um 7 Uhr wieder zu beginnen. „Wir waren unheimlich motiviert, das zu schaffen“, berichtet Arne Wachtendorf.

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Nutzer sind dem Trimmdich-Pfad gewiss: Die Landjugend wird dort nach den Worten ihres Vorsitzenden „regelmäßig Sport treiben.“

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