WARDENBURG Von weit über einer Million Kriegsopfer des Zweiten Weltkriegs ist das Schicksal noch immer ungeklärt. Während eines Vortrags im Wardenburger Hof, zu dem die Reservistenkameradschaft eingeladen hatte, klärte die Referentin und Geschäftsführerin Evelyn Kremer-Taudien vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK), Bezirksverband Weser-Ems, rund 40 Zuhörer, darunter stellvertretender Bürgermeister Detlef Sonnenberg, über die Aufgaben des international agierenden Vereins auf.

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Die Referentin machte deutlich, dass der VDK vor allem darum bemüht ist, Jugendliche für die Geschichte zu interessieren, in dem er viele nationale und internationale Projekte anbietet. Selbst nach 67 Jahren werden noch immer Kriegsopfer geborgen. Der VDK sieht es nicht nur als Pflichtaufgabe gegenüber den Angehörigen gefallener Soldaten an, sondern erfüllt auch eine Aufgabe, die die Bundesrepublik gesetzlich festgeschrieben hat: das dauerhafte Ruherecht der Gefallenen. Laut der Geschäftsführerin finanziert sich der Volksbund zu 80 Prozent aus Mitgliedsbeiträgen. Der Rest wird durch Spenden und öffentliche Mittel getragen. Der VDK ist hauptsächlich im Ausland beispielsweise in Russland, Frankreich, Belgien und den Niederlanden tätig, Für die hiesigen Kriegsgräberanlagen und Denkmäler sind ausschließlich die Kommunen zuständig. Seit mehr als 20 Jahren setzt sich sich die Reservistenkameradschaft Wardenburg zusammen mit dem Technischen Hilfswerk und dem Bürgerverein für die Pflege und Instandhaltung ihrer Soldaten-Grabstätten ein.

Sonnenberg hob in diesem Zusammenhang das Engagement der Reservistenkameradschaft hervor. Evelyn Kremer-Taudien nahm Ehrungen vor: Monika und Norbert Friebe, Rainer Weber, Manfred Schnor, Stefan Winzen und Rainer Mesenbrink (alle goldene Ehrennadel des VDK); Rainer Mesenbrink, Norbert Friebe (25 Jahre Reservisten), Wilfried Gürtler und Tom Hiller (15 Jahre Reservisten).

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