Hoykenkamp Auf Wachstumskurs befindet sich das Hoykenkamper Unternehmen MBB Palfinger GmbH, Spezialist für Hub- und Ladevorrichtungen von Nutzfahrzeugen: Um den hohen Auftragsbestand abzuarbeiten, werde bis zur Sommerpause in der Montage in drei Schichten gearbeitet, erklärte Geschäftsführer Stefan Schnier. Zudem soll die Produktion von Aluminium-Plattformen, die bislang in Osteuropa stattfinde, ab 2017 in Hoykenkamp erfolgen. Dafür seien Investitionen „im siebenstelligen Bereich“ erforderlich, so Schnier.

Aktuell sind 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für MBB Palfinger tätig; die Ausbildungsquote liege bei zwölf Prozent. Das Unternehmen arbeite eng mit Hochschulen in der Region zusammen. „Erstmals können wir auch ein duales Studium anbieten“, so Schnier am Montag bei einem Besuch der Ganderkeseer CDU-Ratsfraktion mit Dietmar Mietrach an der Spitze. Um Marktführer im Bereich der Hub­lade-Technik zu bleiben, wolle sich das Unternehmen international weiterentwickeln. Gerade erschließe man weitere Märkte in Russland und in China.

Auch im europäischen Markt stelle sich MBB Palfinger neu auf. So werde die Ratcliff Palfinger Ltd., ein Betrieb mit gut 100 Mitarbeitern in Welwyn Garden City (England), einer Stadt nördlich von London, von Hoykenkamp aus geführt. Dazu ist Gunnar Edler Anfang Mai als zweiter Geschäftsführer ins Unternehmen eingetreten. Edler, der zuvor unter anderem bei der Erwin Hymer Group und bei Renault Trucks Deutschland tätig war, will die Sicherheitssysteme weiter entwickeln. Schon heute sei dank der „MBB control“ eine Kommunikation zwischen Ladebühne und der Fahrerkabine möglich. Das Motto der Zukunft laute „Alles aus einer Hand“, erklärte Edler.

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Nach Unternehmensangaben macht MBB Palfinger am Standort Hoykenkamp einen Umsatz von rund 60 Millionen Euro jährlich. Gut drei Prozent des Umsatzes fließen in die Entwicklung neuer Produkte.

Manager Schnier bedankte sich bei Rat und Verwaltung, die durch eine Änderung des Bebauungsplanes Planungssicherheit für den Standort geschaffen hätten. Den Bau der Querspange bewerte das Unternehmen als „positiv“. Die Verkehrsführung auf dem gut 8,8 Hektar großen Firmengelände an der Focke-straße soll verbessert werden. Zudem wolle man zusätzliche Parkplätze am vorderen Gebäudeteil schaffen. Zu Vorwürfen, der neue Pendlerparkplatz am Bahnhof werde auch von Palfinger-Mitarbeitern genutzt, sagte Schnier: „Alle Mitarbeiter wurden darauf hingewiesen, dass es sich um Park-and-Ride-Plätze handelt.“

Stefan Idel Redakteur / Landespolitischer Korrespondent
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