Landkreis 200 Menschen aus dem Landkreis Oldenburg haben am neuen regionalen Entwicklungskonzept mit gearbeitet. Sie haben große Hoffnung, dass die Europäische Union wie in den vergangenen Jahren erneut Fördermittel für diverse Projekte zur Verfügung stellt. Es geht um 2,8 Millionen Euro.

Der Vorstand der Lokalen Aktionsgruppe „Wildeshauser Geest“ übergab nun Regionale Entwicklungskonzept (REK) als Bewerbungsunterlage im Wettbewerb zur erneuten Anerkennung als Leader-Förderregion in den Jahren 2014 bis 2020. Die vier Mitglieder des Vorstands (Vorsitzender Rolf Eilers, Karin Pieper, Claudia Olberding und Hans-Werner Aschoff) trafen sich zu diesem Zweck im Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) in Oldenburg mit dem Leiter des Dezernats 3 des ArL Weser-Ems, Norbert Wencker. Das REK enthält auf 170 Seiten kompakte Informationen zur künftigen Entwicklung der Förderregion, dem Landkreis Oldenburg, in den nächsten Jahren.

Durch Beteiligung der Öffentlichkeit lieferten mehr als 150 Personen im Herbst 2014 viele Anregungen, Hinweise und Ideen, die in das REK eingeflossen sind. Das REK steht somit unter dem Leitbild „Die Wildeshauser Geest – Unser gemeinsamer Raum für Natur, Kultur, Leben und Arbeiten“.

Zu den Zielen gehört unter anderem, die Wildeshauser Geest touristisch noch bekannter zu machen. Energie soll eingespart und der Kohlendioxid-Ausstoß verringert werden. Die Grundversorgung in den Gemeinden soll sichergestellt, die Integration von Neubürgern gefördert und regionale Produkte und Leistungen sollen besser vermarktet werden.

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Von den 2,8 Millionen Euro sind gut 900 000 Euro für Tourismus und Kultur vorgesehen, fast 800 000 für Klima- und Umweltschutz.

Der weitere Ablauf des Bewerbungsverfahrens sieht eine formale Prüfung bis Ende Januar vor. Anschließend folgt eine qualitative Prüfung durch Mitarbeiter der vier niedersächsischen ArL, des Landwirtschaftsministeriums sowie durch zwei externe Fachbüros. In einem Arbeitsgruppentreffen im Laufe des April findet eine Abstimmung der Prüfergebnisse statt. Anschließend wird anhand von Punktwerten eine Reihenfolge der ausgewählten REK festgelegt. Von 51 Bewerbern für das Leader-Förderprogramm erhalten 40 Regionen den Zuschlag. Die Bekanntgabe der Ergebnisse erfolgt im Mai.

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