Großenkneten Eine kritische Nachbetrachtung der Nikolausmeile 2016 und ein Ausblick auf 2017: Darum ist es jetzt bei einer Versammlung in Großenkneten gegangen. Bernhard Kempermann, Peter Jebing, Jörn Friedrichs und Timm-Dierk Reise hatten dazu eingeladen.

Gute Besucherzahlen, zufriedene Standbetreiber und geschlossene Lücken auf der Meile sowie ein noch größer gewordener Mittelaltermarkt hätten die Nikolausmeile gekennzeichnet. Das stellte Bernhard Kempermann in seiner Begrüßung fest.

Die Kehrseite der Medaille waren aus Sicht Kempermanns Bestrebungen aus dem Rathaus, den Markt auf dem Wilhelm-Wellmann-Platz und im Bürgerpark stattfinden zu lassen. Viele Probleme habe auch die Weihnachtsbeleuchtung bereitet. „Briefe wurden aus dem Rathaus geschrieben, der telefonische Kontakt leider nicht gesucht“, beklagte Kempermann.

„Die Kommune erhebt eine Gebühr für die Nutzung des Rathauses, des Vorplatzes und des Marktplatzes über 200 Euro. Auch darf das Karussell nicht mehr vor dem Rathaus stehen. Das Touri-Mobil steht ferner nicht mehr zum Ausschank zur Verfügung wie beim Weihnachtsmarkt in Ahlhorn.“

Kempermann frustriert: „Bei so vielen Knüppeln zwischen die Beine ist an eine Gleichstellung der Großenkneter Gemeindemärkte nicht zu denken.“

Die Erneuerung der Weihnachtsbeleuchtung mit Umstellung auf energiesparende LED-Birnen stellte der Vorsitzend des Handels- und Gewerbevereins Großenkneten, Willi Renken, vor. Für die Beleuchtung in Ahlhorn, Großenkneten und Huntlosen werden rund 23 000 Euro benötigt für die Umstellung der 260 Sterne. Dazu komme die Umrüstung durch „Manpower“ im Gegenwert von rund 11 000 Euro, wie Renken erklärte. Inzwischen hat sich der Bürgerverein Großenkneten bereit erklärt, Hilfe zu geben.

Nach Auffassung der Nikolausmeilen-Initiatoren und des HGV soll die Gemeinde ihren Anteil übernehmen. Renken: „Zugesagt ist eine Vorfinanzierung. Aber nur, wenn der HGV rund 5000 Euro selber in die Hand nimmt. Die restliche Summe soll dann bei der Bezuschussung des HGV abgezogen und so nach und nach beglichen werden.“ Damit zeigten sich die Teilnehmer nicht gänzlich einverstanden.

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Die Ratsmitglieder Imke Haake und Carsten Grallert forderten dazu auf, in kleiner Runde (zwei Vertreter Verwaltung, zwei der Nikolausmeile und die Vorsitzenden der Fraktionen), die Problematik aus der Welt zu schaffen.

Sicher ist, dass die Nikolausmeile auch in diesem Jahr wieder stattfinden soll. Die Anzahl der Stände soll weiter erhöht werden. Kempermann betonte, dass die Lautstärke im Außenbereich ab 22 Uhr verringert werden solle.

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