Ganderkesee Allen Wetterprognosen zum Trotz – beim Ganderkeseer Bauernmarkt am Sonntag zeigte der Spätsommer noch einmal, was er kann: viele Besucher anlocken. Bei milden 20 Grad und nur leicht bedecktem Himmel riss der Strom von den benachbarten Wiesen, die zu Parkplätzen umfunktioniert waren, nie ab. Der Bürgerbusverein sorgte mit seinem Pendelverkehr zwischen Ortsmitte und dem Tag der offenen Tür in der Tischlerei Sandkuhl ebenfalls stetig für Zulauf.

Maik Seeger, Leiter des Raiffeisen-Marktes und damit Gastgeber des von Ortslandvolk und Landfrauen veranstalteten Spektakels, zeigte sich höchst zufrieden – nicht nur mit dem großen Zulauf, sondern auch mit der Stimmung. „Die Kunden sind entschleunigt“, stellte er fest. Die Leute hätten Zeit, und es werde gern und viel geschnackt auf dem Bauernmarkt.

Genau so soll es sein: Kunden mit regionalen Erzeugern und Vermarktern ins Gespräch zu bringen, ist schließlich das erklärte Ziel des Marktes. Ob Milchprodukte, Fleisch, Obst und Gemüse, Süßes oder auch Dekoratives wie Näh- und Strickarbeiten – alles konnte von den Besuchern in Ausgenschein genommen, ausprobiert oder verkostet und auch erworben werden.

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Zum Publikumsmagneten wurde neben einem Menschenkicker-Turnier der Landjugend einmal mehr der Jungzüchterwettbewerb des Tierschauvereins Delmenhorst und Umgegend: 25 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 3 und 23 Jahren ließen ihre Kühe von Preisrichterin Kirsten Waldmann (Osnabrück) unter die Lupe nehmen.

Auch die Landmaschinen-Ausstellung am Randes des Markttreibens lockte mehr als nur Fachkundige: Lasse (3) und Antonia (5) aus Bookhorn etwa freuten sich, auf dem liebevoll restaurierten Hanomag, Baujahr 1946, von Linda Alzog aus Vielstedt platznehmen zu dürfen. Er stand mit einigen weiteren Schätzchen des Vereins „Frünn van de ole Landmaschin“ neben modernen Traktoren.

Schon früh annähernd ausverkauft war der beliebte Landfrauenstuten. Den Erlös ihrer Cafeteria wollen die Frauen diesmal der DLRG-Ortsgruppe Ganderkesee und der Flüchtlingshilfe spenden.

Einer dritten Auflage des Bauernmarktes an der Westtangente im kommenden Jahr steht aus Sicht von Maik Seeger nichts entgegen. „Aber das Mandat dafür müssen uns Landvolk und Landfrauen erteilen“, sagte er.


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Karoline Schulz Redakteurin / Redaktion Ganderkesee
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