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Klattenhof 460 Meter Länge hat der nicht mehr genutzte Weg der Wegegenossenschaft Klattenhof zwischen Klattenhofer Kirchweg, Im Ströhen und Stedinger Weg. Dort haben sich nun bei Wind und Wetter die Waidmänner der Jagdgenossenschaft Klattenhof getroffen, um 36 Obstbäume ins Erdreich einzupflanzen.

Dahinter steht das Projekt, ungenutzte, überwucherte Wege in Insektenbiotope umzuwandeln. Die Idee dazu traf im Vorfeld auf offene Ohren, denn die Jagdgenossenschaft Klattenhof im Hegering Dötlingen hatte sich für den Natur- und Umweltpreis der VGH-Versicherungen beworben. Mit Erfolg – denn neben einem Lob für das Projekt flossen bei der Verleihung des Preises in Hannover auch noch 7500 Euro in die Kasse.

Nur ein Weg und damit ein Teil der Umsetzung ist der beschriebene ehemalige Genossenschaftsweg. Insgesamt wollen die Klattenhofer Jäger aber auf einem knappen halben Hektar Wegeareal Lebensräume für Insekten schaffen. Die Gesamtfläche wird von der Wegegenossenschaft Klattenhof zur Verfügung gestellt. Gerold Schnier vor Ort: „Es handelt sich dabei um nicht mehr genutzte Wege westlich des Dorfes, die mitten im Feld liegen.“

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Uwe Maus sah die Ausschreibung für den Wettbewerb. Einfach nur Blühstreifen anzulegen, war den Jägern zu wenig. Der Sinn stand und steht nach einem Stück Nachhaltigkeit. Diese können nur Bäume und Büsche langfristig bringen.

Nun startete die Pflanzaktion auf den 460 Wegmetern. Weitere Wege werden folgen. Imker Götz Neuber beriet bei der Auswahl der Früh-, Mittel- und Spätblüher, erzählt Schnier.

Mit Erdbohrer am MB-Track von Hans-Hermann Wilke wurden die Pflanzlöcher gebohrt. In vier Pflanzfeldern, die je eine Länge von 56 Metern haben, pflanzten die Mitglieder der Jagdgenossenschaft alle acht Meter ein Obstgehölz. Dazu gehören neben Apfel, frühblühenden Kirschen und anderen Sorten auch essbare Maronen. „Die Früchte sollen vor allem den Insekten und der sonstigen Tierwelt zu Gute kommen“, ergänzte auch Hartmut Menkens.

Damit ist das Ziel der Maßnahme erklärt: Die Jäger wollen einen Beitrag zur Artenvielfalt leisten und besonders Bienen aber auch anderen Insekten und der Vogelwelt Nahrung sowie Lebensraum bieten.

Nach der nun erfolgten Pflanzung der Obstbäume steht die Bepflanzung mit heimischen Sträuchern an. Die Büsche und Sträucher werden ihren Platz zwischen den Baumfeldern finden.

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