NEERSTEDT Der Schützenverein Neerstedt reduziert sein Schützenfest auf einen Haupttag und verlegt das Fest von Pfingsten auf den vierten Sonntag im August. Alle Majestäten vom Kinderkönig bis hin zum Alterskönig sollen in diesem Jahr am 22. August proklamiert werden. Mit 45 Ja-Stimmen bei neun Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen sprach sich auf der Generalversammlung am Freitagabend die Mehrheit der Anwesenden für die Neuregelung aus.

Festausschussmitglied Margrit Mutke, die bereits auf der Weihnachtsfeier das neue Konzept vorgestellt hatte, erläuterte nochmals die Veränderungen zum bisherigen Festablauf. Vorstand und Festausschuss hoffen, dass dadurch wieder mehr Gäste das Schützenfest besuchen, erklärte Mutke. Das sah der ehemalige Schriftführer Martin Klose ganz anders. In einer in Versform gekleideten Büttenrede setzte er sich für den Verbleib beim Pfingsttermin ein. „Wenn ihr euch für das Fest selbst nichts Neues einfallen lasst, dann wird auch der Besuch nicht besser sein“, meinte der 75-Jährige und bat darum, es nochmal zu überdenken und zu vertagen. Mit dem Hinweis, dass für eine Vertagung ein schriftlichen Antrag hätte vorliegen müssen, wurde sein Ansinnen abgewiesen.

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Kassenführerin Heike Kuban berichtete der Versammlung, dass die Tilgung des für den Neubau des Schießstandes aufgenommenen Kredites in 2009 wieder nach Plan gelaufen sei. Es sei absehbar, dass der Verein das Darlehen im März 2013 restlos abzahlen könne.

Für eine 50-jährige Mitgliedschaft ehrte Vereinschef Kläner die Schützenbrüder Dieter Hollmann, Werner Hohnholt (Brake), Werner Hohnholt (Rhade), Heino Hohnholt (Bergedorf), Günther Steenken sowie in Abwesenheit Heinz Munderloh und Richard Feldhaus. Zu den Jubilaren, die auf eine 40-jährige Mitgliedschaft zurückblicken können, gehörte neben Heinrich Schulenberg auch der Vereinsvorsitzende Kläner. In Abwesenheit wurde gewürdigt, dass auch Friedhard Wiechers, Friedel Schulenberg, Kurt Börries, Egon Strudthoff und Heino Grashorn dem Verein seit 40 Jahren die Treue halten. Zum Major befördert wurde Alfons Mutke und zum Oberstleutnant Hella Ahrens. Die Damenabteilung, hieß es, könne 2010 auf ein 30-jähriges Bestehen zurückblicken und das solle gefeiert werden.

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