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HORTSTEDT Auf großes Interesse stieß in der Horstedter Schützenhalle die Informationsveranstaltung der Naturschutzbehörde des Landkreises Oldenburg zum Thema „Ausweisung des Delmetales als qualifiziertes Landschaftsschutzgebiet zur Sicherung des FFH-Gebietes“. Die beiden Behördenvertreter, Amtsleiter Bernd Lögering und Georg Schinnerer, waren sichtlich überrascht, dass so viele Leute gekommen waren.

Lögering stellte gleich zu Beginn klar, dass der Entwurf zur Verordnung jetzt bis zum 1. November öffentlich bei der Samtgemeinde ausliegt. Jedes Detail der Verordnung sei auch im Internet unter www.oldenburg-kreis.de ersichtlich. Grundstückseigentümer könnten durch Anklicken ihrer Flurstücke ersehen, ob und wieweit sie von den Maßnahmen zum Herstellen und Schützen der biologischen Vielfalt im Delmetal und an den Seitenarmen Grünbach und Eschenbach betroffen sind. Die vorgebrachten Stellungnahmen würden im Dezember bei den Beratungen über die Verordnung im Kreistag einfließen.

Schinnerer betonte, dass der Landkreis als untere Naturschutzbehörde bei der Beurteilung der Erhaltungszustände und bei der Festlegung der Erhaltungsziele an Vorgaben gebunden sei, die von der EU für alle Länder festgelegt wurden. „Wir haben die Schutzmaßnahmen inzwischen auf wenige Flächen in direkter Nähe zur Delme zurückgedrängt“, sagte Schinnerer und erinnerte an die vielen Gespräche mit den betroffenen Anliegern. „Wir sehen uns nicht als Quälgeister der Landwirte“ sagte Lögering, aber der Sandeintrag in die Delme müsse reduziert werden, um besonders das Vorkommen der selten gewordenen, kleinen Bachmuschel zu sichern. Von daher sollten keine neuen Gräser auf Dauergrünland eingesät werden, weil bei Starkregen die Gefahr der Sandabspülung bestehe.

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Ebenso dürften keine neuen Drainagen angelegt werden, bei der Reparatur von alten im Schutzgebiet und beim Anlegen von neuen außerhalb des Schutzraumes werde man „vor Ort jeweils miteinander reden müssen“, so Lögering. Ab dem 1. November aber nicht mehr mit ihm, denn er sei dann in Ruhestand.

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