Mit Taschenlampen im Gepäck waren acht Mitglieder der Falkenburger Jugendfeuerwehr am Wochenende nach Delmenhorst ausgerückt. Die Jugendwehr der Delmestadt hatte die Jugendwehren von Bremen-Burgdamm und aus Falkenburg zu einem Treffen samt Übernachtung im Delmenhorster Feuerwehrhaus eingeladen. Für die Begegnung hatten die Gastgeber um Kreisjugendfeuerwehrwart Klaus Fischer allerlei Aktionen vorbereitet – darunter auch eine Nachtwanderung mit Taschenlampen durch die Graft. Falkenburgs Jugendfeuerwehrwartin Kerstin Schwarze war am Ende sehr angetan von dem Treffen: „Sonst sieht man sich ja höchstens mal bei Wettbewerben.“ Sie denkt bereits über eine Gegeneinladung im Sommer nach.

Auf Tour waren am Wochenende auch Mitglieder des Ganderkeseer Gemeinderates und deren Partner. „Ratskohlfahrt“ nennt sich das Unternehmen, das dem Austausch außerhalb der Tagesordnung dient. Nach dem Treffen am Sonnabendmorgen bei Lüschens Bauerndiele in Stenum wanderte die 29-köpfige Gruppe in Richtung Feuerwehrhaus Schierbrok – wo Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas selbst gebackenen Zitronen- und Rosinenkuchen zur Stärkung servierte. „Lecker“, bescheinigte Ratsvorsitzender Hans-H. Hubmann. Später sahen sich die Kohlgänger unter anderem die neue Turnhalle in Altengraben an, bevor sie bei Menkens in Hoykenkamp zum Schmausen übergingen. Zum neuen Kohlkönigspaar – und Nachfolgern von Alice Gerken-Klaas und Hillard Bley – wurden Heiko Ahlers und Marion Böning-Zilkens (ovales Bild) gekrönt.

Während die Ratsmitglieder und ihre Partner sich im Nordosten der Gemeinde umschauten, bat Helga Härtel am Sonntag bei ihrer Landpartie in einen Ort „voller Energie“ – nämlich Ganderkesee. Ausgehend vom Bahnhof, führte die Gästeführerin die rund 30 Teilnehmer zu Stätten oder Gebäuden, wo diese Energie sichtbar wird. Eine Station der Tour: die Schule am Habbrügger Weg, hier zeigte Leiter Werner Köhler die im Jahr 2001 installierte Photovoltaikanlage. Eine weitere Station: die Firma Lehmkuhl an der Atlasstraße, wo die Geschäftsführer Jürgen und Andreas Lehmkuhl über ihren „Ganwind“-Vertikaldreher informierten – eine Eigenentwicklung, die weltweit auf Interesse stoße. Ein Vorteil dieser Windkraftanlage, so Jürgen Lehmkuhl, sei der Dezibelwert: „Null, Sie hören sie nicht.“

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Nicht so leise ging es am Sonnabendnachmittag vor dem Rathaus zu. Fußballspieler des TV Dötlingen sowie weitere Freunde und Verwandte hatten Markus Knüppel zu dessen 30. Geburtstag überrascht und zum Fegen vorm Verwaltungsgebäude gebeten. Gisela Heyer hatte sogar eigens ein Riesenbaby-Kostüm für das „Geburtstagskind“ besorgt. Der Ganderkeseer wird allerdings nicht mehr lange Junggeselle bleiben – noch in diesem Jahr sollen die Hochzeitsglocken läuten.

Rundum zufrieden war man nach dem Wochenende beim Orts- und Heimatverein Bürstel-Immer. Trotz des morgendlichen Regens habe am Sonnabend der erste große Arbeitseinsatz in Sachen „Spiellandschaft“ sehr gut geklappt, ein Kletterbaum sei sogar schon aufgestellt. Vereinsvorsitzender Werner Wachtendorf und Schriftführerin Ute Holschen hatten den Einsatz generalstabsmäßig vorbereitet. Auch für das gemeinsame Mittagessen für die Helfer (das Thorsten Aulike kochte), für Kuchen am Nachmittag (von Elfriede Kreye gebacken) und sogar fürs Dokumentieren der Arbeiten mit der Kamera (Birgit Gödeker) war gesorgt. Für den nächsten Einsatz am 14. März stünden auch schon einige Helfer fest, sagte Ute Holschen. Das Mittagessen werde Annegret Witte kochen, die „Kuchen-Frage“ sei noch nicht geklärt: „Da gibt es mehrere Aspirantinnen.“

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