Kirchhatten – Die Zeiten, als im Konfirmandenunterricht das Glaubensbekenntnis und Luthers Katechismus auswendig gelernt wurden, sind vorbei. Vielmehr werden die Teenager heute in möglichst vielfältiger Weise in der Praxis auf ihre Rolle als mündige Christen vorbereitet. Bei der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Hatten gehört dazu seit einigen Jahren der Besuch in Altenheimen.

Da es immer weniger Großfamilien gibt, ist manchen Jugendlichen der Umgang mit alten Leuten fremd. Verständnis für alte Menschen zu bekommen, auch zu begreifen, dass das Leben begrenzt ist und im hohen Alter auch mit körperlichem und geistigem Siechtum verbunden sein kann, ist ein weiterer Grund, die Mädchen und Jungen die beiden Kirchhatter Seniorenheime „Auf dem Späthen“ besuchen zu lassen.

Die Jugendlichen wurden weder alleine, noch unvorbereitet in die Einrichtungen geschickt. Anke Braun, stellvertretende Vorsitzende des Gemeindekirchenrates und im Besuchsdienst der Gemeinde aktiv, bereitete die Hauptkonfirmanden darauf vor, was sie bei ihrem eineinhalbstündigen Besuch erwartet, gab ihnen Anregungen, über was sie sich mit den Bewohnern unterhalten können, zum Beispiel über deren Jugend, die Schul- und Konfirmandenzeit. Mit von der Partie war auch Pastor Jürgen Menzel.

In fünf Gruppen besuchten und besuchen noch in dieser Woche die 29 Jugendlichen die beiden Heime.

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Am Montag waren Insa Müller, Sandra Rüdebusch, Verena Steenken, Jenny Wesemann, Hannes Littelmann und Marcel Schmidt in den Heimen, am Dienstag Jasmin Stöver, Carolin Köhler, Lena Bohlmann, Wiebke Lühring, Svenja Harms und Christina Schröder, am Mittwoch Vanessa Vink, Katharina Gehrke, Laura Neunaber, Maik Jablonski und Sören Lueken. An diesem Donnerstag werden Heinke Suhrkamp, Marc Düssmann, Luka Backhus, Nils Warfelmann, William Schütte und Marvin Lange die Senioren besuchen, am Freitag Timm Hohenstein, Janis Hamann, Joshua Härtel, Aaron von Bronk, Fynn Lucas Schnittker und Alexander Bruns.

Eine Nachbereitung der Besuche findet am 29. Mai statt. Das Projket wurde, so Braun, von den Pflegedienstleitungen und Mitarbeitern beider Häuser unterstützt.

Matthias Kosubek
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