Kirchhatten Große helle Räume, gute Ausstattung und alles sehr sauber und aufgeräumt. Nicht nur der erste Eindruck passt bei dem Kinder- und Jugendhaus Kirchhatten. „Wir sind fast wunschlos glücklich“, verrät Leiterin Clarissa Wesemann. Wenn überhaupt, dann könnte die öffentliche Einrichtung mal wieder einen neuen Billardtisch gebrauchen.

Im April wird das Kinder- und Jugendhaus in Kirchhatten drei Jahre an seinem neuen Standort, Am Marktplatz 1b, sein. Geöffnet hat es wochentags von 14 bis 20 Uhr. „Wir sind ein offenes Haus, in erster Linie sind wir natürlich für die Kleinen da“, sagt Gemeindejugendpflegerin Antje Gadeberg.

Der Umzug des Jugendhauses vom alten Standort beim Rathaus hin zum Marktplatz hatte 2010 und 2011 für intensive Debatten im Rat und seinen Fachausschüssen gesorgt. Vor allem die Fragen der Finanzierung des Objekts und welcher Standort letztlich der bessere sei, beschäftigten die Gremien.

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Antje Gadeberg und Jugendhaus-Mitarbeiterin Clarissa Wesemann betonen die Vorteile des gewählten Standorts. Die Nähe zur Grundschule und Gemeindebücherei sowie das relativ große Grundstück, das – anders als am alten Standort – auch eine Rasenfläche zum Spielen biete, seien unbestreitbare Vorteile: „Wir fühlen uns hier in der privilegierten Lage wahnsinnig wohl“, so die Gemeindejugendpflegerin. Gerade über die Gemeindebücherei in unmittelbarer Nachbarschaft seien bereits viele Kinder mit dem Jugendhaus in Kontakt gekommen. Die Wohnung über dem Jugendhaus – bislang vom Betreiber des Café Lebenskunst genutzt – dient jetzt einer syrischen Familie als Unterkunft.

„Ich gebe zu, dass wir damals durchaus Bedenken hatten, ob der Standort am Marktplatz wirklich der richtige ist. Umso erfreulicher, dass es so gut läuft“, zieht FDP-Ortsverbandsvorsitzender Niels-Christian Heins Bilanz. Für die Liberalen, die das Jugendhaus am Dienstagnachmittag besichtigten, stellt sich angesichts der zentralen Lage der Einrichtung jetzt aktuell die Frage, ob das Haus auch für die nachschulische Betreuung geeignet wäre. Der Bedarf sei bislang zwar noch nicht so ausgeprägt wie in Sandkrug, aber steige auch hier an. Der Idealfall bleibe sicher die Betreuung in der Grundschule selbst, aber deren Räume auch knapp, so Heins.

Offene Türen rennt die FDP mit dieser Idee nicht ein. Zum Spielen und Essen wäre wohl Platz, aber unterm Strich würde ein Raum für die Betreuung der Schulkinder fehlen, so die Einschätzung der Gemeindemitarbeiterinnen.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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