Immer wieder hatte Walter Dellwisch, seines Zeichens Barbier der Wildeshauser Schützengilde, in den vergangenen Jahren darauf gedrängt, dass das Symbol der Gilde – der Papagoy – beim Ausmarsch des Regiments zugegen sein müsse. Oder zumindestens bei Veranstaltungen präsent ist. Da Appelle offenbar wenig fruchteten, schritt er selbst zur Tat. Aus einer gelben Plastiktüte zauberte Dellwisch bei der Gildeversammlung am Himmelfahrtstag den Nachbau einer kleinen Vogelstange. Der General der Gilde, Bürgermeister Dr. Kian Shahidi, versprach, den Papagoy bei allen Gildeversammlungen auf den Tisch zu stellen.

Nicht anwesend bei der Versammlung am Himmelfahrtstag war König Sven Debicki: Er wurde ausgerechnet am „Vatertag“ Vater: Ehefrau Vera brachte am Donnerstag – wie berichtet – im Krankenhaus Johanneum Jeste Lenny zur Welt. Er ist 3330 Gramm schwer und 52 Zentimeter groß. „Einen besseren Tag hätte es eigentlich nicht geben können“, sagte der 30-jährige Vater am Freitag. Denn nun könne er am Pfingstfest seinen Pflichten als (Noch-)König nachkommen. Natürlich wurde der Nachwuchs schon ordentlich begossen. Am späten Donnerstagabend tauchte eine Delegation der Gilde im Heim der Debickis in Brettorf auf. Auch der neue Bundeskönig des Wildeshauser Schützenbundes, Sven Freese, machte dem Gildekönig seine Aufwartung. Nach einer recht kurzen Nacht war Sven Debicki bereits am

Freitagmorgen im Johanneum, um nach Frau und Kind zu sehen.

Bereits zum 25. Mal begleiteten das Blasorchester Wildeshausen (Blow) sowie der Spielmannszug die Wildeshauser Feuerwehr beim traditionellen Ausmarsch am Himmelfahrtstag in die Lehmkuhle. Erneut zeigten sich Feuerwehrleute wie Gäste von der musikalischen Unterstützung begeistert. Stadtbrandmeister Jürgen Koch überreichte der Vorsitzenden Erika Becker und ihrem Sohn Holger, der musikalische Leiter des Blasorchesters, ein kleines Präsent für die Anschaffung von Noten.

Alle diesjährigen Kursteilnehmer der Jagdschule Hartmut Rinne haben ihre Jägerprüfung bestanden. In einem achtmonatigen Vorbereitungskurs wurden die Kandidaten intensiv und praxisnah auf die Prüfung der unteren Jagdbehörde vorbereitet. Die anspruchsvolle Prüfung setzt sich aus einer Schießprüfung, einem theoretischen sowie einem revierpraktischen Teil zusammen. Als Belohnung für die Mühen durften die Jungjäger die Prüfungszeugnisse von Kreisjägermeister Erich Kreye entgegennehmen. Der neue Vorbereitungskurs für die Jägerprüfung 2008 beginnt am 12. September auf Gut Altona.

Neid unter Frauen“, lautete kürzlich das Thema eines Vortrags beim Landfrauenverein Wildeshausen-Dötlingen. Christa Schlottoff aus Sandkrug erzählte auf amüsante Art Beispiele aus dem alltäglichen Leben und bot gedankliche Herausforderungen und Wege. „Neid als Beziehungskiller“ war ebenso Thema wie „Neid als Defizitgefühl“. Vom „Neider“ zum „Gönner“ sei eine gute Übung für viele Betroffene. Ohnehin sei Neid nicht nur ein Frauentheme, sondern auch ein Problem unter Männern, betonte Schlottoff.

Eine anschaulich geführte Tour im Bereich des Ochsbergweges in Wildeshausen unternahmen kürzlich Mitglieder der Gesellschaft für Naturschutz. Unter der Leitung der stellvertretenden Vorsitzenden Erika Roggemann gab es viele Beispiele und Anregungen, wie man einen Garten als Lebensraum im Einklang mit der Natur nutzen kann. „Das war eine praxisbezogene Lehrstunde in Sachen Umweltschutz“, zeigte sich eine Teilnehmerin begeistert.

Einen Frühlingsabend konnte der Lions-Club Oldenburger Geest bei einem Besuch der Firma Kornkraft in Huntlosen genießen. Zu dieser Veranstaltung waren auch die Ehefrauen und Partnerinnen des ansonsten reinen Männerclubs geladen. Die Gruppe hatte die Gelegenheit, den Großhandel für Naturkost und Naturwaren zu besichtigen. Großes Interesse fanden auch die Erläuterungen von Geschäftsführer Joachim Schritt zur Entwicklung der Bio-Branche: „Der Biomarkt hatte in 2006 ein Volumen von etwa 4,5 Milliarden Euro.“ Das entspreche einem Wachstum von 16 Prozent im Vergleich zum Jahr 2005. Allerdings profitierten die deutschen Erzeuger davon nur in geringem Maße, da die Umstellungsförderung hierzulande weitgehend eingestellt worden sei. Die deutsche Politik verschläft

hier „leider die aktuelle Entwicklung“, bemerkte Schritt.

Kirchlich getraut wurden Freitag Tanja, geb. Niklas, und Dirk Wintermann in der Marienkirche Großenkneten. Mit gefeiert haben die eineinhalb Jahre alte Lara (gemeinsames Kind des Brautpaares) sowie die achtjährige Darika aus Wintermanns erster Ehe und die neunjährige Janna, die die Braut mit in die Familie bringt. Die Kegelbrüder vom Club „Lümmelbande“ standen Spalier. Mit einem Mercedes 170 Sb aus dem Jahr 1952 fuhr das Brautpaar zur Hochzeitsfeier in die Gaststätte Kempermann. Die standesamtliche Trauung fand bereits am Mittwoch in Sage-Haast statt.

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