Schlutter Über das Vermögen der Bernhard Schwarting GmbH in Schlutter ist das Insolvenzverfahren eröffnet worden. Den Beschluss vom 1. Februar hat das Amtsgericht Delmenhorst jetzt veröffentlicht. Zum Insolvenzverwalter wurde der Bremer Rechtsanwalt Berend Böhme bestellt, der schon seit dem 18. November im vorläufigen Insolvenzverfahren die Geschäfte des Traditionsbetriebs führte. Er sieht nach wie vor gute Perspektiven für die alteingesessene Zimmerei.

Eine Häufung von Zahlungsausfällen hatte die 1902 gegründete Handwerksfirma im vergangenen Herbst in Schieflage gebracht. Leistungen der Zimmerei seien nicht wie vereinbart bezahlt, die Beträge aber auch nicht mit der nötigen Konsequenz eingefordert worden, hatte Böhme seinerzeit erklärt. Der Insolvenzverwalter bleibt aber zuversichtlich: „Ich habe ein gutes Gefühl, dass es mit diesem Betrieb an diesem Standort weitergehen wird“, sagte Böhme auf Nachfrage der NWZ . „Es laufen vielversprechende Gespräche.“

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Eine Option ist nach wie vor das Konzept der übertragenden Sanierung: Dafür stehe Gerrit Bakenhus, Sohn der bisherigen Geschäftsführerin Insa Schwarting-Bakenhus und Enkel von Seniorchef Bernhard Schwarting, zur Verfügung. Der 30-Jährige hatte sich bei der Eröffnung des vorläufigen Insolvenzverfahrens bereit erklärt, den Familienbetrieb in der fünften Generation zu übernehmen.

Zunächst aber führt nun der Insolvenzverwalter den Betrieb: „Wir werden die Kundenaufträge weiter abarbeiten“, versicherte Böhme. Die Löhne der sechs Mitarbeiter bleiben durch das Insolvenzausfallgeld abgesichert. Der Bremer Rechtsanwalt sieht sich „erstmal für den Februar“ gefordert, „vielleicht dauert es auch noch länger.“ Eine Gläubigerversammlung ist für den 8. Mai angesetzt.

Hergen Schelling Leitung / Redaktion für den Landkreis Oldenburg
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