Diesel-Vergleich – VW und Verbraucherschützer  einigen sich doch
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Diesel-Vergleich – VW und Verbraucherschützer einigen sich doch

Die Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) wächst bundesweit dynamisch – diese Botschaft konnten die Teilnehmer am Infotag bei der Hofgemeinschaft Grummersort kürzlich mit nach Hause nehmen.

Referent an diesem Tag war der Demeterbauer Klaus Strüber. Er gründete selbst eine SoLaWi im Jahr 2008 und führte sie bis 2015. Mittlerweile ist er als Berater in Fragen rund um die Solidarische Landwirtschaft unterwegs. In Grummersort sprach der Referent über das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft und zeigte Zusammenhänge und Denkansätze auf. Zu hören war von ihm auch, dass aktuell fast 200 Höfe in Deutschland nach diesem Prinzip bewirtschaftet werden. Daneben befinden sich rund 100 Projekte deutschlandweit in der Gründungsphase.

Unterstützt wird die SoLaWi generell auch durch die Große Koalition der Bundesregierung – sie ist Bestandteil des Koalitionsvertrages. Das Konzept führt Erzeuger und Verbraucher zusammen. Gemeinsam werden Preise für die Produkte entwickelt – das alles regional, fair und transparent für beide Seiten.

Das erfordert auch jede Menge Wissen über die Produktionszusammenhänge. Dazu stellte die Hofgemeinschaft ihre intensive Zusammenarbeit mit ihren Mitgliedern aus der Region dar, welche ihren Ernteanteil direkt vom Hof abholen können. Der Hof bietet ein reiches Angebot an Gemüse, verschiedenen Milchprodukte aus der Hofkäserei sowie Brot aus dem Holzbackofen.

„Wissen Sie, woher die Produkte stammen, die Sie heute Morgen gefrühstückt haben? Wo der Weizen für Ihre Brötchen gewachsen ist?”, fragte Strüber passend dazu in seinen Ausführungen.

Ein Mitglied aus Oldenburg berichtete über die Erfahrungen mit dem Ernteanteil und stellte fest, dass besonders auch die Kinder die Produkte mehr wertschätzen, wenn sie wissen, dass die Milch vom Milchbauern Sebastian gemolken wurde und Käser Henning den Joghurt gemacht hat. Sebastian Mall von der Hofgemeinschaft, berichtete, wie schön es für das Bäckereiteam sei, wenn jedes gebackene Brot seinen festen Abnehmer hat und nichts weggeschmissen werden muss.

Am Nachmittag folgte ein intensiver Austausch mit den aktuellen Mitgliedern über die Zukunft der SoLaWi und die Verteilung der Hofprodukte.

Die Hofgemeinschaft vergibt in diesem Kalenderjahr übrigens noch weitere Ernteanteile an Interessierte in der Region. Wer mehr über das Thema wissen möchte, hat die Möglichkeit, jeden Freitagnachmittag ab 15 Uhr den Hof in Wüsting-Grummersort zu besuchen und sich dort umzuschauen. PK

Viel los war am Dienstagabend in der Holler St. Dionysius-Kirche: Die Landfrauen Wüsting hatten dorthin zum Kino eingeladen und knapp 100 Interessierte sind der Einladung gefolgt. „Wir freuen uns, dass die Veranstaltung jedes Jahr so gut angenommen wird“, meinte Imka Claußen, Vorsitzende der Wüstinger Landfrauen.

Nach einem kleinen Imbiss vor der Kirche, den die Landfrauen – allen voran Bettina Heinemann – vorbereitet hatten, ging es für die Besucher in das Gotteshaus. Gezeigt wurde der Film „Ich bin dann mal weg“. Die Komödie basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Hape Kerkeling über seinen Pilgerweg ins spanische Santiago de Compostela.

Da das Angebot so gut angenommen wurde, soll es auch im nächsten Jahr wieder einen Kinoabend in der Kirche geben, kündigte Claußen an.

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