WARDENBURG „Eigentlich wollte ich Tischler werden“, bekannte der noch 62-jährige Richard Oldewurtel auf der Abschiedsfeier der VR-Bank Oldenburg Land West im „Wardenburger Hof“. Dass die Entscheidung, eine Banklehre zu machen, richtig war, bestätigten ihm aber alle Redner und Gäste der Feier.

Oldewurtels Bank-Laufbahn begann 1964 mit der Lehre bei der Raiffeisenbank in Arle (Ostfriesland), danach war er in verschiedenen Banken tätig. Er bildete sich an der Bankakademie in Hannover und an der Akademie Deutscher Genossenschaften (ADG) in Montabaur zum Betriebswirt fort. Der letzte berufliche Abschnitt begann 1986 in Wardenburg, wo er zum Vorstandsmitglied der damaligen Raiffeisenbank Wardenburg berufen wurde. Viele Redner würdigten in der Abschiedsveranstaltung, die durch das Blockflötenorchester Wardenburg umrahmt wurde, die Lebensleistung des scheidenden Vorstandes.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Günther Lübben würdigte die fachlichen Leistungen und die berufliche Weitsicht von Richard Oldewurtel, die letztlich auch zu den Fusionen der Banken in den Gemeinden Wardenburg, Hatten und Großenkneten geführt hat. Stellvertretend für die Kommunen, Wardenburg, Hatten und Großenkneten fand Bürgermeisterin Martina Noske nur gute Worte für Oldewurtel. Sie verwies auf 20 Jahre gute Zusammenarbeit und persönliche Verbundenheit.

Für eine besondere Überraschung sorgte der Verbandsdirektor des Genossenschaftsverbandes Weser-Ems, Georg Litmathe, der den Erfolg der Bank zum persönlichen Erfolg Oldewurtels erklärte, als er zum Schluss seiner Laudatio dem scheidenden Bankvorstand die Goldene Ehrennadel des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes verlieh.

VR-Bank-Prokurist Marcus Sternberg sprach im Namen der Mitarbeiter. „Für Sie waren die Mitarbeiter keine Personalnummer, der Mensch hinter der Arbeitskraft war für sie wichtig“, dankte er, „Sie hatten immer ein offenes Ohr und Zeit für die Anliegen der Mitarbeiter“, beschrieb er den Chef Oldewurtel.

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Zum Abschluss dankte Richard Oldewurtel allen Anwesenden und den Mitarbeitern. Er bekannte, dass er doch mit ein wenig Wehmut gehe, da der Beruf zur Berufung geworden sei. Besonders dankte er seiner Familie, die oftmals Rücksicht nehmen musste, wenn der Beruf vorging. „Meine Frau Ingrid hat immer für das richtige Outfit gesorgt, wenn ich morgens aus dem Haus ging“, sagte er.

Auch wenn die offizielle Verabschiedungsfeier bereits stattgefunden hat, befindet sich Oldewurtel noch bis zum 31. August in Diensten der Bank. An seinem letzten Arbeitstag besteht für Kunden die Möglichkeit, sich zu verabschieden.

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