Huntlosen /Großenkneten Seit der Sitzung des Großenkneter Rates ist es offiziell: Der Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 127 „Huntlosen – südlich Wilhelmstraße“ ist einmütig gefallen. Damit werden auf einer rund 7,35 Hektar großen Fläche im nächsten Jahr neue Bauplätze direkt beim neuen Feuerwehrhaus in Huntlosen zur Verfügung gestellt. Schon jetzt ist klar, dass die Nachfrage das Angebot übertreffen wird. Für die 39 Plätze für Eigenheime, sechs Flächen für Mietwohnungsbau und eine Zeile Reihenhäuser (mit sechs Häusern) liegen derzeit schon 160 Interessensbekundungen im Kneter Rathaus vor. Diese Zahlen nannte Bürgermeister Thorsten Schmidtke. „Es gibt einen hohen Bedarf“, betonte er. Von allen Fraktionen gab es ein klares „Ja“ zu dem B-Plan.

Haltestelle für Busse

Der B-Plan Nr. 127 für das Huntloser Areal südlich Wilhelmstraße hatte zuvor in den Ausschüssen und der öffentlichen Auslegung der Entwürfe durchaus bei einigen Punkten für Diskussionen gesorgt. Ein Beispiel ist die geplante Umlegung der beiden Schulbushaltestellen an der Straße Ziegelhof (Landesstraße 871) gewesen. Hierfür stehe nun eine ausreichend große Fläche nördlich des neuen Feuerwehrhauses zur Verfügung. so die Verwaltung. Die detaillierte Planung stehe aber noch aus, da sie noch nicht in einem Bebauungsplan erfolgen könne. Die Geräuschbelastungen durch den Busverkehr seien durch ein Fachbüro aber schon ermitteln worden. Danach werden alle Richtwerte eingehalten. Verkehrlich wird das Neubaugebiet über einen neuen Kreisverkehrsplatz Ziegelhof/Brookweg erschlossen.

„Es explodiert ein bisschen“, sagte CDU-Ratsfrau Andrea Naber über die Ausweisung von neuen Baugebieten in Huntlosen in den vergangenen Jahren. Sie erinnerte daran, wie schnell das gesamte Gebiet am Westerburger Weg bebaut worden sei. „Es ist an dieser Stelle richtig“, begrüßte sie die Ausweisung des Areals südlich der Wilhelmstraße. Auch Mietwohnungsbau und Reihenhäuser hielt sie seitens ihrer Fraktion für sinnvoll. Ob an dem Wachstum alles so gut sei, wisse sie nicht. Da sei viel Kraft durch die Dorfbevölkerung gefordert, den Zuwachs zu kompensieren.

Imke Haake (FDP) sprach von einem „schönen Baugebiet“. Sie begrüßte die Eingrünung durch eine Wallhecke und den Abstand zur vorhandenen Bebauung. Auch bekomme die Feuerwehr eine Übungsfläche.

Herbert Sobierei (AfD) betonte, dass seine Fraktion auch selbstverständlich zustimme. Er erwähnte den aktuellen Beschluss des Kreistages, ein zweites kleines Müllfahrzeug anzuschaffen, um so auch die Abfuhr in Stichstraßen weiter zu gewährleisten.

Carsten Grallert (Kommunale Alternative) begrüßte die Entwicklung Huntlosens und sah das Wachstum „nicht so kritisch. Ein gewisser Zuwachs kann Huntlosen gut tun“. Er verwies auf die positiven Folgen für die Infrastruktur wie eine Zahnärztin vor Ort oder die Auslastung der Grundschule.

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Das Planverfahren sah Grallert als gutes Beispiel, „dass es Sinn macht, sich intensiv einzubringen“. Vieles trage die Handschrift der KA in diesem Plan, so der Spielplatz, die Anbindung der Landesstraße, die fußläufige Anbindung in Richtung Döhlen, die geplante zweite verkehrliche Erschließung bei einer späteren Erweiterung des Gebiets, die Verringerung der Straßenverkehrsfläche und der Kreisverkehr.

Er nannte auch ausdrücklich einen Aspekt, der nicht die Handschrift der KA trage: die Verkehrsfläche (für Busse) an der Wilhelmstraße. Da hier die genaue Planung noch nicht bekannt sei, wolle er aber „den harmonischen Tag heute nicht beeinträchtigen“, so Grallert.

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Ulrich Suttka Kanalmanagement / Redakteur
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