Hude /Vielstedt Auf dem Hof der Familie Meyer aus Vielstedt leben drei Generationen unter einem Dach: Anke und Erhard Meyer, Sohn Mathias und Schwiegertochter Sandra Meyer und deren Töchter.

Ihr Hof, der über die Jahre und durch viel Arbeit gewachsen ist, ist ihr ganzer Stolz. Ähnlich sieht es bei vielen anderen Familienbetrieben in der Region aus. Irgendwann jedoch steht der Wechsel von den Eltern auf die Kinder an, und hier müssen sich landwirtschaftliche Betriebe vielen Herausforderungen und Problematiken stellen.

Ein Besuch der Bundestagsabgeordneten Astrid Grotelüschen (CDU) zusammen mit dem Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Michael Meister aus dem Finanzministerium, sollte deutlich machen wie eine Hofübergabe gelingen kann. Auch einige Vertreter aus der Finanzwelt sowie der örtlichen CDU waren bei dem Besuch auf dem Hof der Familie Meyer dabei.

Finanzexperte Meister sprach über Themen wie Erbschaftssteuer und Unternehmensübertragung. „Steuerrechtliche Regelungen dürfen einen Wechsel in Familienbetrieben nicht unnötig verkomplizieren“, sagte Grotelüschen. Steuerberater Hergen Pannemann betonte, dass das Steuerrecht flexibler sein müsste. Die Betriebsübergabe sei schwierig, da viele Familien zusammen auf dem Hof wohnen. Bei einem Wechsel bleibe diese Wohnnutzung bestehen, während das Immobilienvermögen auf die nachfolgende Generation wechsle.

Für junge Betriebsnachfolger wie Mathias und Sandra Meyer sei es wichtig, sich weiterentwickeln zu können ohne zu große bürokratische Hemmnisse. Nur so sei es möglich, zukunftsfähig zu bleiben.

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Ebenfalls stimmten Astrid Grotelüschen und Dr. Michael Meister dem Senior Erhard Meyer zu, der betonte, dass solche Weiterentwicklungen immer schwieriger werden, da Genehmigungsverfahren, zum Beispiel für den Bau eines neuen Stalls, sehr lange dauern. Es gebe ein bürokratisches Investitionshemmnis, von dem auch das Handwerk betroffen sei, sagte Friedrich Schnabel von der CDU. „Wir müssen flexibler werden“.

Astrid Grotelüschen ergänzte: „Unsere Betriebe brauchen Planungssicherheit und gute Rahmenbedingungen. Diskussionen um Steuererhöhungen darf es nicht geben.“

Chelsy Haß Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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