Hude Kann das durch zusätzlich vom neuen Baugebiet Wilhelmstraße/nordwestlich Luisenstraße in die Mai­buscher Bäke abfließende Oberflächenwasser für Überschwemmungen auch in bereits bebauten Gebieten sorgen? – Für Hans-Rudolf Werner vom Planungsbüro Ingwa wird es durch das neue Baugebiet zu keiner „problematischen Situation“ kommen. Durch einen im Mittel lediglich um circa vier Zentimeter höheren Wasserspiegel, berechnet für extreme Regenereignisse (30 Jahre und 100 Jahre), sei ein „Überschwall“ in bebaute Grundstücke auszuschließen, erklärte der Fachmann im Huder Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt.

Das Büro Ingwa hat entsprechende Untersuchungen vorgenommen. Das für das neue Baugebiet vorgesehene Entwässerungssystem mit Versickerung vor Ort sowie dem Regenrückhaltebecken mit kontrolliertem Überlauf wird vom Büro Ingwa als ausreichend angesehen.

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Eine zusätzliche Festsetzung wird es allerdings im Bebauungsplan geben: Um ganz sicher zu gehen, dass nichts passiert, müssen die Bauherren in dem neuen Wohngebiet, welches die Gemeinde und ein privater Investor erschließen, auf ihren Grundstücken eine Geländehöhe mit einem Mindestmaß von 4,30 Meter über Normalnull einhalten, notfalls durch entsprechendes Auffüllen. Der Ausschuss hat mehrheitlich empfohlen, dem Entwurf mit der entsprechenden Änderung zuzustimmen.

Dass möglicherweise bis an die alten Eichen im Plangebiet aufgefüllt werde, behagte Karin Rohde von den Grünen nicht. Sie forderte erweitere Schutzstreifen für die zu erhaltenden Bäume, kam mit ihrem Antrag aber nicht durch. Es gebe keine Grundlage, alles neu zu diskutieren, betonte Friedrich Schnabel (CDU).  „Wir freuen uns, dass es endlich weitergeht, um in Hude ein Angebot vorhalten zu können“, verwies Schnabel auf die enorme Nachfrage nach Baugrundstücken.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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