Hude Derzeit wird die sechste Gruppe der katholischen Kindertagesstätte St. Marien in Hude, die aufgrund der großen Nachfrage 2017 eingerichtet wurde, noch in Containern betreut. Das soll sich bald ändern. Aus der mobilen Erweiterung soll eine feste bauliche Lösung werden. Bei 700 000 Euro liegt die Kostenschätzung. Die politische Gemeinde ist Bauherr – Träger der Einrichtung ist die Kirchengemeinde.

In der Sitzung des Ausschusses für Jugend, Gesellschaft und Soziales am kommenden Montag, 4. Februar, um 17 Uhr im Rathaus steht der Beschlussvorschlag zur Abstimmung, die Verstetigung der sechsten Gruppe auf Basis der jetzt vorliegenden Entwurfsplanung der Architektengemeinschaft Sosath & Scheper und Heitmann vorzunehmen.

Ausschuss tagt öffentlich

Der Ausschuss für Jugend, Gesellschaft und Soziales des Huder Gemeinderates tagt am Montag, 4. Februar, ab 17 Uhr öffentlich im Sitzungssaal des Huder Rathauses. Zwei Einwohnerfragestunden sind zu Beginn und zum Ende des öffentlichen Teils vorgesehen.

Neben der Erweiterung der Kita St. Marien steht auf der Tagesordnung auch ein aktueller Bericht über die Anmeldezahlen für die Kindertagesstätten in der Gemeinde Hude. Die Anmeldungen für das neue Kita-Jahr 2019/2020 waren erstmals nur noch online möglich.

Eine entsprechende Vorentwurfsplanung mit einem abgesetzten Anbau und Umstrukturierungen innerhalb des vorhandenen Gebäudes hatte den Fachausschuss bereits am 29. August des vergangenen Jahres beschäftigt. Der Verwaltungsausschuss hatte zwei Wochen später dem Vorhaben auf dieser Grundlage zugestimmt. Im jetzigen weitergehenden Entwurf gebe es nur kleine Änderungen, so Bürgermeister Holger Lebedinzew. Er zeigt sich zuversichtlich, dass auch der geschätzte Kostenrahmen eingehalten werden kann.

Der geplante Neubau soll laut Entwurf der Architekten mit einem Verblendmauerwerk und einem Ziegeldach errichtet werden, um sich optisch an das Bestandsgebäude anzupassen.

Der neue Gruppenraum soll im jetzigen Bewegungsraum entstehen. Im Zuge der Umstrukturierung müsse zudem die Küche in den derzeitigen Therapieraum verlagert werden, um den Bewirtschaftungsraum zum Essbereich umfunktionieren zu können. Da diese Räume nah aneinander liegen und nur durch einen Vorraum getrennt sind, sei eine Verbindung der Räumlichkeiten durch einen Wanddurchbruch möglich.

Der Therapieraum soll in den derzeit als Personalraum genutzten Bereich umgesiedelt werden. Der Personalraum und ein Besprechungsraum würden wiederum im Dachgeschoss des neuen Anbaus untergebracht werden. Im Erdgeschoss des Anbaus soll ein neuer Bewegungsraum entstehen sowie ein Behinderten-WC.

Es wird empfohlen, auch gleich die Heizungsanlage auszutauschen, die aus dem Jahr 1993 stammt und somit schon mehr als 25 Jahre im Einsatz ist.

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Architekt Stefan Scheper wird die jetzt schon sehr konkrete Gesamtplanung in der Sitzung vorstellen. „Es ist die optimale Lösung für alle Bedürfnisse“, sagt Kita-Leiterin Petra Ahrens zu den Plänen. Der Anbau und die Umstrukturierungen innerhalb des Gebäudes würden den seit Jahren stetig steigenden Anforderungen an die Kita-Arbeit Rechnung tragen.

Zurzeit besuchen 116 Kindergarten- und Krippenkinder die damit voll belegte Einrichtung an der Glatzer Straße in Hude.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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