Hude Norwegens berühmteste Straße, die „Reichsstraße Nr. 1“, verläuft auf dem Wasser. Bereits 1893 gelang es Kapitän Richard With, mit seinem Dampfschiff „Vesterålen“ einen regelmäßigen Schiffsliniendienst namens Hurtigrute (übersetzt „schnelle Route“) entlang der norwegischen Westküste einzurichten. Diese traditionelle Postschiffstrecke wird noch immer befahren – der Reisejournalist Bernd Naumann hat seine Eindrücke davon mit der Kamera festgehalten.

In einer Live-Diashow präsentiert Naumann seine Fotos der „schönsten Seereise der Welt in ihrer einzigartigen Vielfalt“ auf einer bis zu acht mal vier Meter großen Spezialleinwand. Interessierte können am Montag, 25. Februar, ab 20 Uhr im Forum der Peter-Ustinov-Schule, Vielstedter Kirchweg 15, die Diashow „Hurtigruten – Mit dem Postschiff von Bergen bis Kirkenes“ verfolgen. Untermalt von norwegischen Musikklängen sollen die Betrachtenden hautnah die Atmosphäre einer Hurtigruten-Reise in faszinierender Digitaltechnik wahrnehmen können.

Karten gibt es im Vorverkauf im Reisebüro Wessels, Parkstraße 6, in Hude. Schüler und Studenten zahlen sieben Euro plus VVK-Gebühr, Erwachsene acht Euro plus VVK-Gebühr. Eventuelle Restkarten gibt es an der Abendkasse für neun und zehn Euro.

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„Der winterweiße Zauber entlang der Küste Norwegens an Bord der legendären Hurtigruten-Postschiffe ist ein unvergessliches Erlebnis“, beschreibt Naumann die Eindrücke seiner Reise: „Die schneebedeckten Berge der majestätischen Fjorde glitzern geheimnisvoll im arktischen Licht.“ Das warme Wasser des Golfstroms „heizt“ die norwegischen Häfen und hält sie selbst im tiefsten Winter eisfrei. Täglich startet ein Hurtigruten-Schiff auf die etwa 2700 Seemeilen lange Reise von der alten Hansestadt Bergen über das Nordkap bis nach Kirkenes an der russischen Grenze.

„Auf einer Husky-Schlittenfahrt erleben wir den nordnorwegischen Winter hautnah, eingehüllt in warme Winterkleidung. Beinahe lautlos gleiten die Hundeschlitten durch die verzauberte Landschaft. Nach der Fahrt wärmt man sich im Lavvo (Samen-Zelt) am lodernden Lagerfeuer mit einer heißen Tasse Kaffee“, erinnert sich Naumann.

Ein Höhepunkt seien die Inselwelten Vesterålen und Lofoten. Auf Holzgestellen trocknet dort eines der wichtigsten wirtschaftlichen Güter der Insel: der Stockfisch. „Es riecht nach Geld, wenn wir am Tørfisk vorbei fahren“, sollen die Bewohner sagen. „Auf der Strecke ragen bis zu 800 Meter hohe Seitenwände in den Himmel, spektakuläre Wasserfälle rauschen zu Tal. Vereinzelt am Hang klebende Bergdörfer wechseln sich ab mit bunten Holzhäusern, die in der Sonne glühen“, so Naumann. Dies soll sich in seinen Bildern wiederfinden.

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Arne Jürgens Redakteur / Redaktion Westerstede
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