Immer Und täglich grüßt das Murmeltier bei der Fahrt durch Immer: Der Gasthof Witte sieht jeden Morgen – äußerlich zumindest – noch aus wie vorher. So wie am 1. Oktober, als der neue Pächter Changmei Lin das Lokal übernommen hat. Seinerzeit kündigten der 52-Jährige und sein Verpächter Hergen Carl Witte umfangreiche Renovierungsarbeiten und die Neueröffnung für Mitte November an. Doch auch Mitte Februar lässt das chinesische Restaurant im alten Landgasthof noch auf sich warten.

Woran liegt’s? Lin und Witte wollten auf Nachfrage der NWZ  keine Auskunft geben. Dem Vernehmen nach soll aber in Kürze der Betrieb langsam anlaufen. An der Fassade des mehr als 100 Jahre alten Hauses deutet zwar wenig darauf hin: Noch immer hängt das Schild „Gasthof Witte“ über der Eingangsfront. Neu ist allerdings die Leuchtreklame des Bierlieferanten. Hinweise auf einen bevorstehenden Betriebsstart sind nicht zu sehen.

Drinnen indes hat sich ein wenig getan: Beim Blick durchs Fenster sind neue Tische und Stühle zu erkennen in den Gasträumen, die ansonsten aber unverändert geblieben sind. Neu bestuhlt wurde auch der Saal, Umbauarbeiten haben im Flur sowie offenbar im Küchen- und Sanitärbereich stattgefunden.

Mehrfach seit dem Pächterwechsel wurde der Gasthof schon von Vereinen genutzt. Der Schützenverein Bürstel-Immer kam im Saal zur Generalversammlung zusammen, auch der Theaterabend fand dort statt – jeweils mit Bewirtung durch Changmei Lin. Die Familie sei „freundlich und bemüht“, betont Vereinsvorsitzender Carsten Wichmann. Der Pächter wie auch Eigentümer Witte seien bestrebt, mit dem Schützenverein zusammenzuarbeiten. Laut Wichmann müssen dazu aber noch weitere Gespräche geführt werden, besonders auch im Hinblick auf den geplanten Umbau des Schießstandes.

Der Orts- und Heimatverein Bürstel-Immer hält ebenfalls den Kontakt zum Gastronomen. „Wir müssen unsere Termine besprechen“, sagt Vorsitzende Ute Holschen. Im März soll die Jahreshauptversammlung stattfinden. Auch der Schützenverein ist auf den Gasthof im nächsten Monat wieder angewiesen: Am 19. März steht das Dorfpokal-Schießen auf dem Terminkalender. „Vielleicht läuft der Betrieb dann ja schon“, hofft Carsten Wichmann.

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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