Hengsterholz /Haidhäuser Wer sich schon immer einmal eine Windenergieanlage aus der Nähe ansehen wollte, hat am Samstag, 26. August, Gelegenheit dazu: Von 13 bis 17 Uhr ist die Öffentlichkeit eingeladen, sich über die neuen Windparks an der Bundesstraße 213 in Hengsterholz und Haidhäuser/Uhlhorn zu informieren. Veranstalter der Einweihungsfeier, die bereit vormittags mit einem Empfang für geladene Gäste beginnt, sind die beiden Windpark-Betreiber – die Oldenburger Firmengruppe „Projekt“ (Windpark Hengsterholz) sowie die VR Bürgerwindpark Dötlingen GmbH & Co. KG und die VR Energiepark Haidhäuser GmbH & Co. KG (Bürgerwindpark Dötlingen).

Neben Informationen über die Windparks und die Windenergie allgemein sowie Einblicken ins Innere eines der gigantischen Türme ist auch für Unterhaltung gesorgt. Von einem Großkran aus haben Besucher den besten Überblick über die 15 Windräder, für Kinder steht eine Hüpfburg bereit. Auch für Speisen und Getränke ist gesorgt.

Die Zufahrt zu den Windparks erfolgt über die Straße Kronskamp in Haidhäuser. Hier stehen auch Parkplätze in der Nähe des Festzelts zur Verfügung.

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Während der Windpark in Haidhäuser seit einem Jahr am Netz ist, drehen sich in Hengsterholz schon seit 2000 Windräder. Dort wurden zwischen November 2016 und Juni 2017 (Ende des Rückbaus) sechs Altanlagen durch drei leistungsfähigere Windenergieanlagen des Typs Vestas V117 mit einer Nabenhöhe von 141,5 Meter ersetzt. Inklusive Rotor sind die Türme nun knapp 200 Meter hoch.

Die drei neuen Anlagen erhöhen die Leistung gegenüber den alten auf das 2,6-fache und die erwarteten Erträge liegen aufgrund der größeren Rotordurchmesser und der größeren Nabenhöhe beim rund 4,5-fachen, wie Kirsten Smit-Wiechelt, Bauleiterin der „Projekt“-Gruppe, erklärt. Eingespeist werde die Energie aus Hengsterholz in das Verteilernetz der Avacon Netz GmbH über das Umspannwerk des Nachbarwindparks Dötlingen in Klein Henstedt.

Ein Kompliment spricht die Bauleiterin den umliegenden Anwohnern des Windparks aus: Sie hätten die Bauarbeiten mit dem erhöhten Verkehrsaufkommen sehr geduldig hingenommen.

Karoline Schulz Redakteurin / Redaktion Ganderkesee
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