Hatten Mit einer durchschnittlichen Schulnote von 1,44 hat sich der Ortsteil Sandhatten an die Spitze des Gemeindewettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft“ gesetzt. Der dortige Orts- und Bürgerverein überzeugte die Jury mit seiner Aktion „Sandhatter Fenster und Türen“ vollends. Die Plätze zwei und drei belegten Dingstede (Schulnote: 1,89) und Sandtange (2,67). Dahinter folgten Sandkrug (2,78), Kirchhatten (3,11), Streekermoor (3,78), Hatterwüsting (3,89) und Tweelbäke (4,11).

Gepunktet hätten die Orts- und Bürgervereine, die sich mit neuen Ideen und Aktionen hervorgetan haben. „Wir wollen die Orte aktiv einbinden. Die Vereine sollen aufzeigen, was sie alles Tolles leisten“, heißt es aus der Gemeindeverwaltung. Zur Belohnung winken den Teilnehmern Prämien: „Man muss erstmal jemanden für diese ehrenamtliche Arbeit finden. Dafür wollen wir finanzielle Unterstützung leisten.“

In Sandhatten stellte der Orts- und Bürgerverein das aktuellste Objekt des Kunst- und Lehrpfades vor. „Mit diesem Projekt wollen wir auf unsere Dorfbewohner aufmerksam machen. Die vielen Rad- und Wandertouristen des Hunte-Radweges können dort von unseren Aktionen erfahren“, erklärt Hartwig Bruns, Vorsitzender des Orts- und Bürgervereins. Dazu zählten Osterfeuer, Maibaumsetzen, Pfingstfest und mehr. Auf der Rückseite sind inzwischen schriftliche Informationen – oder per QR-Code mit dem Smartphone einscannbar – in Hoch- und Plattdeutsch über die Geschichte des Dorfes und einzelne Gebäude zu finden. „Unsere Objekte werden in ersten Linie durch Fenster und Türen dargestellt“, sagt Bruns.

Beim zweitplatzierten Dingstede tat sich der Orts- und Bürgerverein insbesondere durch die Pflege der dortigen Anlagen hervor. „Die Anwohner machen fast alles in Eigenregie und über den Bürgerverein“, heißt es von der Gemeinde. Das dörfliche Ambiente präge den kleinen Ort sehr, die Bewohner kennen sich gut untereinander.

Durch viele verschiedene Aktivitäten wusste Sandtange zu überzeugen. Innerhalb der kleinen Gemeinschaft seien alle aktiv und würden sich an der Planung von Festen, Veranstaltungen, Reinigungs- oder Pflanzaktionen beteiligen. „Es zeichnet die Orte sehr aus, dass sie alles selbst erledigen“, so die Gemeinde.

Bei den schlechter benoteten Ortschaften sei das Problem gewesen, dass Projekte vorgestellt wurden, die schon länger bestehen. Es gehe aber vor allem darum, Innovationen der Orts- und Bürgervereine auszuzeichnen.

Arne Jürgens Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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