Harpstedt Harpstedts Rosenfreibad wird in der Saison 2018 mit neuen Attraktionen locken. Ein Sonnensegel überm Planschbecken ist bereits installiert, ein zweites, kleineres wird über der Sandkiste gesetzt, ein neues Spielgerät für die Jüngsten wird es geben, auch einen Blühstreifen vorm Umkleidebereich. Doch bis dahin ist am Tielingskamp noch einiges zu tun, wissen Conny Teichert und Uwe Lampe, Fachangestellte für Bäderbetriebe. Denn der Winter hat seine Spuren hinterlassen.

Preise stabil

Die Eintrittspreise für das Rosenfreibad bleiben unverändert. Allerdings: Dauerkarten (mit Lichtbild, laminiert) sind künftig nicht mehr im Amtshof, sondern bei Jürgen Röhrke im Freibad erhältlich.

Wann die Saison beginnt, steht noch nicht fest.

Der Kiosk im Rosenfreibad wird künftig von Gastronom Metin Kalabalik betrieben. Der bisherige Pächter Jürgen Röhrke beschränkt sich auf den Verkauf der Eintrittskarten.

Wegen der langen Frostperiode hatte das „Wecken“ des Freibades aus dem Winterschlaf in diesem Jahr vergleichsweise spät begonnen. „Ostermontag haben wir angefangen, das Wasser im Nichtschwimmerbecken abzulassen“, erinnerte sich Lampe. Was da schon klar war: Etliche Fliesen waren auszutauschen – etwa 25 Quadratmeter, wie Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse schätzte. Für ein etwa 15 Jahre altes Becken „ist das normal“, schilderte Lampe seine Erfahrung. Eine Ursache für die Schäden: Grundwasser drückt die Fliesen nach oben.

Wenn Conny Teichert und Uwe Lampe das Rosenfreibad jeweils im Frühjahr fit für die Saison machen, dann läuft das nach einem bewährten Schema ab: Erstmal werden die Styrodur-Platten abgedeckt, die im Winter die Beckenköpfe schützen. Dann kommt das (trockengelegte) Nichtschwimmerbecken an die Reihe, es wird saniert und gereinigt. Anschließend wird das Wasser aus dem Schwimmerbecken ins Nichtschwimmerbecken gepumpt, um auch dort die fälligen Arbeiten ausführen zu können.

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Alles Wasser wegzukippen, verbiete sich aus ökologischen und auch ökonomischen Gründen. Lampe: „2500 Kubikmeter befinden sich im Schwimmerbecken, im Nichtschwimmerbecken halb so viel.“ Das Leerpumpen dauere allein beim Schwimmerbecken drei Tage.

Handlungsbedarf bestand beziehungsweise besteht in diesem Frühjahr nicht nur bei den Becken, sondern auch bei der großen Rutsche. Deren unterster Teil sei zurzeit bei einem Spezialunternehmen, erklärte Wöbse. Mit einer zweistufigen Behandlung werde die Oberfläche wieder geglättet.

Darüber hinaus wird wieder ein Durchschreitebecken erneuert – es sei das letzte in der Reihe, so der Samtgemeindebürgermeister.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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