HUDE „Handel heißt Wandel“, sagt Hudes Wirtschaftsförderer Roland Arndt und sieht sich bestätigt, wenn er die Parkstraße entlang spaziert. Von Leerstandproblematik kann seiner Meinung nach nicht gesprochen werden. Und tatsächlich tut sich so einiges an Hudes Einkaufsstraße.

Das Restaurant „Zorbas“ etwa feierte am Donnerstagabend Richtfest. Bis August war dort noch das NWZ-Büro untergebracht. Inzwischen ist davon nicht mehr viel zu erkennen. „Zorbas“-Inhaber Ibrahim Artan hat das Haus komplett entkernt und am hinteren Teil angebaut. Nun gibt es nicht nur einen großen Bereich für die Nichtraucher (im vorderen Teil), sondern auch einen für die Raucher. Viermal so groß wie das bisherige Restaurant im Haus daneben, wird das neue „Zorbas“. Den Umzug mit seinen 13 Mitarbeitern plant er noch für vor Ostern. „Mal gucken, ob es klappt.“

Und auch an anderer Stelle wird fröhlich gebaut: In Haus Nummer 3, wo bis Mitte Dezember noch Schlecker untergebracht war, soll ab dem 14. Februar das Huder Reformhaus seine Türen öffnen. Inhaberin Maria Ohlenbusch schließt das Geschäft (momentan noch Parkstraße Nr. 54 ) am 8. Februar. Da sie in den Räumen über rund 120 Quadratmeter verfügt, will sie ihr Angebot aufstocken. „Das Frischesortiment, also Lebensmittel wie Käse und Milch, wird vergrößert, vielleicht gibt es sogar frische Pasta“, sagt sie. Und auch regionales Obst und Gemüse – natürlich aus biologischem Anbau – soll es dann bei ihr geben.

Nur kurz wird das Haus, aus dem Maria Ohlenbusch mit ihrem Reformhaus auszieht, leer stehen. Bereits im März wird Mikaela Loosen dort mit Renovierungsarbeiten beginnen. Loosen, die zurzeit noch ein Geschäft in Berne betreibt, ist vielen Hudern von der „Kreativ- und Textilausstellung“ aus dem Kulturhof bekannt. Im Frühjahr wird sie ihre Sachen in Berne packen und „Flax – Der Laden am Park, Leinenstoffe, wohnen, kleiden, schenken“ an der Parkstraße eröffnen. „In erster Linie wird es dort Leinenstoffe, Tischwäsche, Kleidung, Möbel und Kunstgewerbliches geben“, erklärt Loosen. Auch Maßanfertigungen will sie anbieten. Wann Eröffnung ist, kann sie aber noch nicht genau sagen.

Im früheren Gebäude von „Ihr Platz“ tut sich ebenfalls etwas. „Schuh-Mann“ hat schon die ersten Plakate an die Fenster geklebt. „Die Eröffnung des Schuhfilialisten ist für die erste Märzwoche geplant“, sagte Horst Siemers, Besitzer der Immobilie, der NWZ. „Schuh-Mann“ ist ein überregionales Geschäft, das es auch schon in Delmenhorst oder Zetel gibt.

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Von Leerstandproblematik also keine Spur. „In den meisten Fällen gibt es schnell einen Nachfolger“, so Arndt. Nur bei der ehemaligen Klosterbuchhandlung sehe das anders aus. Der Wildeshauser Eigentümer Wilhelm Krischel versprach Roland Arndt aber „ein Schmuckkästchen“. Wie das aussehen soll, weiß der Wirtschaftförderer allerdings noch nicht. „Die Gemeinde hätte am liebsten eine Einzelhandelslösung“, so Arndt. Zwei Interessenten für die Geschäftsräume gebe es auch schon.

Und auch Bürgermeister Axel Jahnz hofft, dass sich dort bald etwas tun wird.

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