Grummersort /Hude Nach der Pause im vergangenen Jahr wegen des Generationswechsels der Pächterfamilie lockte das große Sommerfest der Hofgemeinschaft Grummersort am Sonntag wieder junge und ältere Gäste aus dem Umland zum Mitmachen, Schauen und einfach nur Genießen in großer Anzahl an.

Neben allen Informationen und Ständen, rund um das Thema Landwirtschaft stand „Die Kartoffel“ im Mittelpunkt des Hoffestes. Unter dem passenden Motto „Rin in de Katüffeln-rut mit de Kartüffeln“ fand eine große Ernteaktion statt, an der Kinder und Erwachsene mit Begeisterung teilnahmen. Landwirt Eike Frahm hielt einen Vortrag über die Herausforderungen des ökologischen Kartoffelanbaus in Grummersort.

Zu Spitzenzeiten musste auf den Traktor-Anhänger-Shuttle gewartet werden, der die Kartoffelernte zur Anbaufläche nicht weit vom Hof fuhr. Dort konnten die Erdfrüchte selber aus dem Boden geholt werden. Eine Aktion, die der Kartoffel einen zusätzlichen Wert gab. Denn, was mit eigenen Händen geerntet wird, hat gleich ein Stück Mehrwert.

Für die Kinder stand auf dem Hof ein vielfältiges Programm bereit. Dieses umfasste Schmieden, Kartoffeldruck, Kinderschminken, Holzwerkstatt, Seile drehen und vieles mehr. Die Erwachsenen konnten im Rahmen von Hofführungen Einblicke in die unterschiedlichen Betriebszweige wie den Kuhstall, die Gärtnerei, die Käserei und die Energieversorgung, die durch einen Holzvergaser gewährleistet wird, gewinnen.

An einem Infostand konnten sich die Besucher über die „Solidarische Landwirtschaft“ informieren, die der Hof seit einem Jahr betreibt. Das Besondere daran ist, dass die Verbraucher einen Teil der monatlichen Betriebskosten mit finanzieren und dafür einen festen Anteil der wöchentlichen Erntemenge bekommen. Auch für das leibliche Wohl wurde in Hülle und Fülle gesorgt. Diverse kulinarische Versuchungen, zum Großteil aus den eigenen Produkten der Hofgemeinschaft zubereitet, standen im Angebot.

Im „Stallatelier“ von Anne Sommer aus Worpswede und Antje Kampmann aus Oldenburg sowie einigen Kunsthandwerkern aus der Region konnte eine kleine Kunstausstellung besucht werden. Für den musikalischen Rahmen sorgte das „Duo Pigalle“. Chansons und Weltmusik mit Akkordeon, Gesang, Querflöte und Perkussion gab das Duo zum Besten.

Weitere Einblicke in das Hofgeschehen sind übrigens jeden Freitag zwischen 15 und 18 Uhr möglich. Darüber hinaus gibt es am Sonntag, 2. September, von 10 bis 16 Uhr die einmalige Möglichkeit mit dem Dozenten Klaus Strüber vom „Netzwerk Solidarische Landwirtschaft“, einigen Mitgliedern der Solidarischen Landwirtschaft Oldenburg und den drei Betriebsleitern der Hofgemeinschaft Grummersort das Konzept näher kennenzulernen.


Mehr Infos unter und unter   www.solawi-oldenburg.de  oder   www.hofgemeinschaft-grummersort.de 
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