Havekost „Ein wahres Schmuckstück“ steht seit November in der Fahrzeughalle der Feuerwehr Havekost-Hengsterholz. Ortsbrandmeister Klaus Mühlenfeld und seine Kameraden sind darauf sehr stolz: Bei der Jahreshauptversammlung am Mittwochabend war das neue LF 10 eines der Hauptthemen.

Für Mühlenfeld und Stellvertreter Dominic Detering, die erst seit einem Jahr im Amt sind, war es ein „in allen Belangen aufregendes Jahr“, resümierte der Ortsbrandmeister. Vor allem im Vorfeld des Kaufs habe es viel Recherchearbeit gegeben. Zweimal habe man auch den 700 Kilometer langen Weg nach Giengen auf sich genommen, wo das neue Fahrzeug gebaut wurde. „Vor Ort lässt sich vieles besser beurteilen“, begründete Mühlenfeld. Er dankte Detering für die „aufopferungsvolle Arbeit“, die er in Bezug auf das LF 10 geleistet hatte.

Allerdings standen dafür auch bauliche Maßnahmen am Feuerwehrhaus an. So wurde das Pflaster abgesenkt und der Fußboden in der Halle abgestemmt, um eine Durchfahrtshöhe von 3,50 Metern zu erreichen. Auch neue elektronische Tore wurden eingebaut. Demnächst wird der Fußboden in der Halle komplett erneuert. Danach wolle man einen Tag der offenen Tür veranstalten. „Das Fahrzeug soll dann offiziell übergeben werden“, so Mühlenfeld, außerdem wolle man neue Mitglieder werben.

Aktuell hat die Wehr 50 aktive Mitglieder und 21 Senioren, die 2014 zu 13 Einsätzen ausrückten. Durch längere Arbeitswege und immer weniger Landwirtschaft vor Ort sinken aber die Mitgliederzahlen. Die Beteiligung an den Diensten war meistens sehr hoch, was sich laut Mühlenfeld aber nicht in der geleisteten Stundenzahl widerspiegelt: „Wir haben 1187,9 Stunden geleistet, aber diese Zahl ist nicht relevant“, denn im Feuerwehrportal, in dem die Stunden eingetragen werden, sei vermutlich nicht alles registriert worden.

Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas verabschiedete Günther Westermann nach 44 Jahren aus dem aktiven Dienst. Sie dankte ihm für sein langes Engagement: „Es ist ein großer Schatz, wenn man immer vor Ort ist“, so Gerken-Klaas. Mühlenfeld betonte, dass Westermann immer durch seine Ruhe und Besonnenheit am Einsatzort auffiel. Westermann selbst freute sich, dass er so lange aktiv sein konnte, „aber es ist auch sehr schade. Das ist wie eine Zwangspensionierung.“

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Außerdem ehrte Kreisbrandmeister Andreas Tangemann Friedel Düßmann, Heinz Lange und Helmut Behrmann für 50 Jahre in der Feuerwehr. Gemeindebrandmeister Horst-Dieter Meyer beförderte Fabian Schwarz, Björn Welling und Dennis Viand zu Oberfeuerwehrmännern, Klaus Mühlenfeld ist nun Oberbrandmeister.

Für 2015 steht vor allem eines auf dem Programm: intensiv mit dem neuen Fahrzeug zu üben.

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