Großenkneten Viele Kinder erwarten diese Gäste aus dem Rathaus Großenkneten schon an der Haustür. „Sie freuen sich auf uns“, erzählt Seike Grotelüschen von ihren Erfahrungen aus den Vorjahren. Am Donnerstagnachmittag hat sie zusammen mit Laura Witte, Stefan Janz und Hendrik Pförtner das Weihnachtsengel-Team der Gemeinde Großenkneten gebildet. Gemeinsam haben sie im Duo (stets Engel und Wichtel) Mädchen und Jungen aus bedürftigen und sozial benachteiligten Familien eine Freude gemacht und ein Geschenk zu Weihnachten bereitet. Das war der krönende Abschluss 2018 der „Weihnachtsbaum-Wunschaktion“, die bereits zum siebten Mal von der Gemeindeverwaltung organisiert worden war.

Das Projekt richtet sich an Familien in der Gemeinde, denen es nicht – oder nur unter größten Anstrengungen – möglich ist, ihren Kindern Weihnachtsgeschenke zu kaufen, erläuterte Amtsleiterin Antje Oltmanns. Seit dem Start 2011 habe man damit sehr gute Erfahrungen gemacht, so dass sie inzwischen schon fest zum Adventsprogramm dazu gehört. Auch diesmal ist der Aufruf in der Öffentlichkeit auf großes Interesse gestoßen und für alle 35 – anonymisierten – Wunschsterne am Baum des Foyers des Rathauses fand sich jemand, der sich des Wunsches annahm.

Aufhängen durften diesmal allein Kinder aus Familien mit Sozialhilfebezug ihren Wunsch, der 25 Euro nicht übersteigen sollte. Nadine Ernst aus dem Sozialamt war eng in die Aktion und Auswahl eingebunden, wie Oltmanns betonte.

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Neben Bürgerinnen und Bürgern übernahmen es auch Vereine, Interessengemeinschaften und Gewerbetreibende, die Aktion zu unterstützen, indem sie Präsente besorgten und sie, hübsch eingepackt, zur Verfügung stellten.

„Es sind viele Spielsachen, Fußbälle, Puppen, von allem etwas dabei“, weiß Seike Grotelüschen um die Inhalte der Pakete. Bei der Rundtour machen die Kinder von den Boten auch gerne ein Bild zur Erinnerung. Die Eltern lassen die Pakete oft noch nicht öffnen, sondern das darf erst am 24. Dezember passieren.

Erstmals haben sich die Engel der Gemeinde am Donnerstag auch zu zwei Seniorenpaaren auf den Weg gemacht. Drei Personen hatten nämlich angefragt, dass sie etwas für Menschen im Alter spenden möchten. An die bedürftigen Kinder werde gedacht, an Menschen in Altersarmut weniger, so die Begründung. „Toll, dass jemand auf die Idee kommt“, sagte Antje Oltmanns.

Die Rundfahrt am Donnerstagnachmittag führte das kostümierte Quartett übrigens in viele Ortsteile der Gemeinde, querbeet verteilt mit einem Schwerpunkt in Ahlhorn.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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