Großenkneten /Hagel „Schöne Atmosphäre“, „toller Hof“, „gute Stimmung“, „freundliche Menschen“: So sind am Sonntag die Reaktionen auf den fünften Kunsthandwerkermarkt auf dem Hof Hemme (Schafstallcafé) in Hagel ausgefallen. Ob Besucher oder Aussteller: Die Formulierungen waren fast identisch, und sie waren geprägt von Lob. Der Markt, mit mehr als 30 Ausstellern größer denn je, ist bestens angekommen. Auch der Veranstalter, der Verein Musik und Kunst Großenkneten (MuK), war zufrieden. „Rund 1000 Personen sind durch die Kasse gegangen“, so die Vorsitzende Irene Krüger. „Wir sind zufrieden und kaputt!“, sagte sie nach dem arbeitsreichen Tag.

Der Aufwand hat sich gelohnt. Denn der Markt auf dem idyllischen Hof war ein Erlebnis. Dabei ist der weitläufige Hof Hemme mit seinen großen Bäumen allein schon ein großes Pfund. Geschickt waren die Stände der Aussteller unter den Bäumen aufgestellt und reihten sich aneinander. Von Anfang an dabei seit 2015 sind einige Frauen der Ollenburger Spinn-Koppel. Barbara Duis, Lena Schulz und Inga Benz hatten auch diesmal ihre Spinnräder aufgestellt und arbeiteten in aller Ruhe. „Weil es ein schöner Markt ist“, lautete die Antwort von Duis, kämen sie immer gerne und zeigten ihr Handwerk, wie so manch anderer Aussteller.

„Das Wetter muss stimmen“, betonte Renate Overdick aus Wildeshausen, mit Schmuck und Taschen dabei. Auch das passte am Sonntag optimal: trocken, nicht zu kalt, nicht zu heiß.

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Ines Uden war erstmals mit ihrem roten Wohnwagen, den Stockwerkshäuschen und Luftschlössern dabei. Sie war von Krüger auf einer Ausstellung angesprochen worden, ob sie auch mal in Großenkneten teilnehmen möchte. „Das ist Ambiente pur“, fühlte sie sich wohl.

Beim Bummeln zwischen Ständen war fast durchgängig Musik zu hören. Die Gruppe „Tuba libre“ war sogar zwischen den Ständen unterwegs, später spielte „Jazz for Fun“ auf der Bühne. Nicht zu vergessen: „De Orgelkerl“ Wolfgang Lesse. „Sehr schön“, fand auch der Kneter den Markt. Die Mischung der Musik sei „cool“. Die heimlichen Stars waren am Rande zu finden: eine Alpaka-Mutter und ihr zwei Wochen junges Hengstfohlen. Wie oft das Wort „süß“ fiel, war nicht mehr zu zählen.


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Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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