Havekost /Hengsterholz Der neuralgische Bereich der Bundesstraße 213 zwischen den Kreuzungen in Havekost und Hengsterholz soll sicherer werden. Nach Mitteilung der Gemeinde Ganderkesee wird das zulässige Tempo im gesamten Abschnitt durchgehend und für beide Fahrtrichtungen auf 70 km/h reduziert. An diesem Mittwoch sollen große Schilder mit dem Zusatz „Radarkontrolle“ aufgestellt werden. „Das hilft auf jeden Fall“, erwartet Karl-Heinz Meier, Vorsitzender des Ortsvereins Hengsterholz-Havekost – aber er wünscht sich weitere Maßnahmen.

Der Anordnung durch die Gemeinde war eine Diskussion in der Verkehrssicherheitskommission vorangegangen. In diesem Gremium wirken auch Polizei und Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mit.

Zur Verdeutlichung des Tempolimits sollen auf der B 213 in Fahrtrichtung Delmenhorst bereits etwa 250 Meter vor der Havekoster Kreuzung beidseits der Bundesstraße große Trägertafeln mit den Schildern (Tempo 70 und Radarkontrolle) aufgestellt werden. In Gegenrichtung (Wildeshausen) werden die genannten Schilder etwa 200 Meter vor der Kreuzung angebracht.

„Schon seit einiger Zeit werden im Kreuzungsbereich regelmäßig Radarkontrollen durchgeführt“, meldet die Gemeinde und versichert: „Das wird auch weiterhin so gehandhabt.“

Mit der neuen Beschilderung reagiert die Gemeinde auf die vielen Unfälle auf der Havekoster Kreuzung. Für das Jahr 2014 wurde der Bereich deswegen als Unfallhäufungsstelle eingestuft. Zusätzlich angebrachte Stop-Schilder sollten die Situation verbessern – doch auf der Kreuzung kracht es weiter.

Ein Umbau der Kreuzung zum Kreisel, wie im Juli 2014 von der UWG/FWG-Gruppe im Kreistag beantragt, wurde im November 2015 vom Bau-, Straßen- und Brandschutzausschuss des Kreistages mehrheitlich abgelehnt. Die Gemeinde Ganderkesee erwarte zu diesem Beschluss noch Näheres aus der Kreisverwaltung und wolle dann Stellung nehmen, sagte die zuständige Ganderkeseer Fachdienstleiterin Sabine Finke.

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Unterdessen wirbt der Ortsverein Hengsterholz/Havekost weiter für Tempo 50 an beiden Kreuzungen (Havekost und auch Hengsterholz). Die Kreuzung beim White Buffalo (Hengsterholz) sei für Schulkinder und weitere Fußgänger, die aus Richtung Neustadt kommen und hier die B 213 queren müssen, schlecht einsehbar, gibt Karl-Heinz Meier zu bedenken.

Meier erinnerte auch daran, dass nach der Sanierung der B 213 Ende 2014 die durchgezogene Linie, die das Überholverbot zwischen White Buffalo und Kartoffelhof Moorschlatt regelt, noch immer nicht wieder aufgetragen sei.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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