Wiedersehen nach 50 Jahren: Im Hotel „Wildeshauser Hof“ haben sich die Schulabgänger der Realschule von 1967 getroffen. Klassenlehrer waren damals Karl „Charly“ Klose (Klasse 10a) und Walter Schultze (10b). „Der Schulstandort der ,Mittelschule’ war damals am Marschweg. Es wurde auch im Klassencontainer unterrichtet und es gab ein Kurzschuljahr 1965: der Schuljahresbeginn wurde verlagert von Ostern bis nach den Sommerferien“, berichtet Ingrid Lutze, die gemeinsam mit Manfred Pohlig alle Kontakte recherchiert und das Treffen organisiert hatte. Etwa 20 „Ehemalige“ kamen. Die weiteste Anreise war aus Konstanz. „Viele Freundschaften und Kontakte wurden über die Jahrzehnte gepflegt oder durch die Treffen neu entdeckt“, sagte Lutze. Fast alle seien heute Rentner, einige leider schon verstorben. Gegenseitig brachten sich die Ex-Schüler auf den neusten Stand, tauschten Erinnerungen und Fotos aus oder schwärmten von den Klassenfahrten in die Eifel, nach Wangerooge und nach Berlin. Lutze: „Es wurde viel gelacht über gemeinsame Erlebnisse und Situationen.“

Der Golfclub Wildeshauser Geest ist nicht nur sportlich erfolgreich, sondern auch beim Sammeln von Spenden für bestimmte Projekte. Für die Modernisierung und Erneuerung der Golfbahnen war eine neue Beschilderung erforderlich. Es fanden sich 32 Unterstützer, die 16 665 Euro zusammentrugen. Im Rahmen ihres „Crowdfunding-Programms“ unterstützte die Volksbank Wildeshauser Geest das Projekt mit 6500 Euro, wie Vertriebsassistent Alex Bering berichtete. Insgesamt 19 hochwertige und widerstandsfähige Schilder wurden nach Angaben von Platzwart Gerhard Menke angeschafft. Eines davon steht am Eingang. Auch jeder Abschlag sei mit zwei Schildern ausgestattet worden. Gemeinsam mit Volksbank-Regionalleiter Manfred Sander und Bering inspizierte Menke am Mittwoch die Anlage. Sander zufolge gibt es bei der Volksbank derzeit elf „Crowdfunding-Projekte“, eines davon läuft an der Oberschule Harpstedt. „Crowdfunding“, also die Projektfinanzierung durch viele Menschen, ist übrigens keine neue Erfindung: Schon der Sockel für die Errichtung der Freiheitsstatue in New York wurde durch 160 000 Einzelspenden ermöglicht.

Deutlich mehr als 40 Personen sind der Einladung der Nabu Ortsgruppe Dötlingen-Wildeshausen zu einer Exkursion zu den Kranichen im Goldenstedter Moor gefolgt. Unter der fachkundigen Leitung von Jürgen Linnhoff und Wolfgang Lange erfuhren die Teilnehmer viel Wissenswertes über das Leben dieser Zugvögel, die erst seit etwa 20 Jahren auf ihrer Wanderung nach Süden eine Rast in unserer Region einlegen und hier teilweise auch überwintern. Sehr zur Freude aller ließen sich viele hundert Kraniche mit bloßem Auge oder dem Fernglas beobachten.

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Auf Einladung von Bürgermeister Jens Kuraschinski haben sich Behörden- und Einrichtungsleiter in Wildeshausen im Wasserwerk der Kreisstadt getroffen. Vor einer Führung tauschten sie sich aus. Unter anderem berichtete Kuraschinski über das neue Feuerwehrhaus, das am 24. November eingeweiht wird, und über die Erweiterungspläne der Stadtverwaltung im Stadthaus. Das Thema Umzug beschäftigt auch die Polizei. Kommissariatsleiter Markus Voth nannte Ende 2018 als Ziel für den Umzug an die Daimlerstraße. Karin Kayser von der Agentur für Arbeit informierte darüber, dass die Behörde ihren Service wieder ausbauen will. Hinrich Ricklefs von der Volkshochschule ist immer noch auf der Suche nach zusätzlichen Räumlichkeiten, wie er berichtete. Insbesondere für die Sprachkurse werde Platz benötigt. Landrat Carsten Harings informierte über die Bildungslandschaft in der Region. Wie es in Zukunft mit der Hunteschule weitergehe, konnte er noch nicht sagen.

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