Ahlhorn 56 der 120 Mitglieder im Hegering Ahlhorn hörten am Freitagabend während der Versammlung in der Gaststätte Rönnau ein Referat von Stefan Grußdorf vom Forstamt Ahlhorn zum Thema „Bewegungsjagden in der Praxis“. Viele wertvolle Tipps und Erfahrungswerte konnte der Forstamtsmitarbeiter für die Ausrichtung einer solchen Jagd geben.

Zuvor hatte Hegeringleiter Reiner Seeger seinen Jahresbericht abgeliefert. Er sprach von einer zufriedenstellenden Vermarktung des erlegten Nutzwildes. „Das Interesse seitens der Gastronomie aber auch der privaten Konsumenten ist groß“, hob Seeger hervor. „Zu den Wildwochen planen wir wieder Aktionen, um für den Genuss von Köstlichkeiten des aus der Natur stammenden Wildes zu werben.“

Seeger erwähnte auch die besondere Bedeutung der Trophäenwände. „Sie sind immer ein Hingucker. Aber es muss auch bemerkt werden, dass im vergangenen Jagdjahr weniger Damhirsche und weniger Rehböcke zur Strecke kamen.“ Die Erklärung sei aus seiner Sicht, dass das Wild die reichhaltigen Waldfrüchte genossen habe und weniger als sonst aus der Deckung gekommen sei.

„Weiterhin rückläufig ist auch das Streckenergebnis beim Schwarzwild. Für uns Jäger sind die Wildschweine zwar eine interessante Wildart, doch die Landwirte können auf das Schwarzwild gut verzichten, da es oft große Flurschäden anrichtet“, betonte Seeger.

Was das Niederwild wie Fasan, Hase und Kaninchen angeht, sind weiterhin durch Umwelteinflüsse entstehende Bestandsrückgänge zu verzeichnen. „Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat die Kreisjägerschaft einen Biotopfonds gegründet. Daraus wird die Anlage von Blühstreifen oder Wildackerflächen mit kostenlosem Saatgut bezuschusst“, erklärte der Hegeringleiter. „Das sollten wir nutzen. Jede Fläche zählt und kommt dem Wild und auch Insekten zugute.“

Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung nahm Hegeringleiter Reiner Seeger die Ehrung verdienter Waidmänner vor. Walter Poppe nahm aus Altersgründen nicht an der Versammlung teil, ist aber nun mit Erreichen der Altersgrenze Ehrenmitglied des Hegeringens.

Für 50-jährige Mitgliedschaft wurde Albert Stahl ausgezeichnet. Auf 40 Jahre bringen es Friedhelm Schönhoff und die nicht anwesenden Wilfried Lueken und Günter Wohlers. 25 Jahre Mitglied sind ferner Klaus Dieks, Alois Varnhorn, Harald Schwantje und Heinrich Westphal. In Abwesenheit wurde Henning Poppe geehrt.

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Das „Goldene Rebhuhn“ als besondere Auszeichnung für Nichtjäger für Verdienste zum Erhalt der Natur konnte Heinrich Seeger aus Bissel in Empfang nehmen.

Außerdem wurde Eckart Stapel zum neuen Hundeobmann des Hegeringes gewählt.

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