Wüsting Jagdschule der Jägerschaft, Aktuelles vom Vorsitzenden der Kreisjägerschaft, Ehrungen langjähriger Mitglieder, Streckenbericht und der Jahresrückblick beschäftigten die Mitglieder des Hegerings Wüsting bei ihrer Jahreshauptversammlung im „Wüstenlander Hof“.

Für Hegeringleiter Kurt Maas waren nach dem umfangreichen Jahresrückblick die Ehrungen der treuen Waidgesellen ein schöner Moment. Für 50-jährige Mitgliedschaft im Hegering zeichnete er Heinrich Ohlenbusch mit der Treuenadel und Urkunde des Deutschen Jagdverbandes aus. Auf 40 Jahre bringen es der stellvertretende Hegeringleiter Hans-Christ Herzer und Erich Elsner. 25 Jahre im Hegering organisiert ist Rüdiger Schumacher. Er konnte nicht an der Versammlung teilnehmen. Maas: „Eigentlich sind es sogar schon 26 Jahre. Aber durch den Umzug sind wir erst etwas später dahintergekommen.“

Ebenfalls nicht zur Versammlung erschienen war Hans Müller. Er wurde zum Ehrenmitglied ernannt, da er 40 Jahre Mitglied im Hegering ist. „Damit erfüllt er die Voraussetzungen für die Ehrenmitgliedschaft“, so Maas. Mit Lars Scheffler und Jens Janßen wurden zudem zwei neue Mitglieder aufgenommen.

Karl-Wilhelm Jacobi sprach in seiner Funktion als Vorsitzender der Kreisjägerschaft über aktuelle Themen aus der Jägerschaft. Themen waren Schallminderung beim Schießen durch entsprechende Vorrichtungen, bleifreie Munition und Angaben zu Schießnachweisen.

Auch der ehemalige Kreisjägermeister Erich Kreye nahm an der Jahreshauptversammlung in Wüsting teil. Er berichtete über die geplante Jagdschule der Jägerschaft. Während der Hauptversammlung der Kreisjägerschaft Delmenhorst/Oldenburg Land in Altona Ende April soll die Thematik abgestimmt werden. „Wir sind ein Kreis von acht Befürwortern einer solchen Jagschule der Jägerschaft“, erklärte Kreye. „Es kann mit einer solchen Schule Geld verdient werden, das wir dringend für unseren Betrieb und die Pflege des Schießstandes in Altona benötigen. Ob eine Jagdschule der Jägerschaft kommt, darüber muss die Versammlung entscheiden“, so Kreye.

Er betonte weiter, dass daneben private Jagdschulen ebenso weiterarbeiten könnten. „Doch irgendwann werden die Betreiber solcher Einrichtungen auch älter und dann müssen wir eine funktionierende Ausbildungsmöglichkeit haben.“

Damit sprach Kreye die Diskussion um die Jagdschule Handelsmann an. Sie war ins Gerede gekommen, weil berichtet wurde, dass Handelsmann die Ausbildung altersbedingt einstelle und schon zwei Nachfolger habe. Das dementierte Handelsmann ausdrücklich.

Im Streckenbericht wurde vom Hegeringleiter u. a. die Nutria-Bejagung herausgestellt. 80 Tiere wurden erlegt. Im Vorjahr waren es gerade mal fünf gewesen. 128 Rehe (115 im Vorjahr) stehen im Streckenbericht, darunter auch wieder hohe Fallwildanteile.

60 Füchse kamen im vergangenen Jagdjahr zur Strecke. 31 Steinmarder, und drei Marderhunde ebenfalls. 142 Hasen und 14 Kaninchen wurden geschossen. Fasane wurden 59 erlegt und 385 Ringeltauben sowie 317 Graugänse und auch 357 Rabenkrähen.

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