WILDESHAUSEN Die wirtschaftliche Lage der Gemeinnützigen Bau- und Siedlungsgenossenschaft Wildeshausen eG bezeichnete Vorstandsmitglied Michael Müller am Dienstag während der Jahreshauptversammlung im Restaurant Wolters als „sehr gut“. Die Genossenschaft verfüge über eine Eigenkapital-Quote von 81 Prozent. Ein Wert, der sehr hoch liege und die gute Aufstellung der Genossenschaft dokumentiere.

Unverändert beträgt der Wohnungsbestand 100 Einheiten. Im Geschäftsjahr waren zehn Mieterwechsel zu verbuchen. „Dies entspricht einer Leerstandsquote von 0,56 Prozent“, so Müller. „Der Grund dafür sind Modernisierungen der Wohnungen bei Mieterwechsel.“ 2011 investierte die Genossenschaft rund 99 000 Euro für Instandsetzungsarbeiten, die vor allem für die Sanierung der sanitären Einrichtungen der Wohnungen verwendet wurden.

Die Bilanzsumme beträgt 2,267 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 78 254 Euro. Davon sind 70 000 Euro in die gesetzliche (zehn Prozent) und die Bauerneuerungsrücklage geflossen. Der Bilanzgewinn beträgt 8254 Euro. Einstimmig sprachen sich die Mitglieder für die Einstellung des Gewinns in die Bauerneuerungsrücklage aus.

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In seiner Prognose für das laufende und kommende Geschäftsjahr geht Müller davon aus, den Wohnungsbestand und den guten Zustand der Gebäude halten zu können. Weiter solle bei Wohnungswechseln Geld in die Modernisierung gesteckt werden. Müller: „Der Wohnungsmarkt in Wildeshausen stellt sich recht entspannt dar. Allerdings steht immer mehr die Suche nach günstigem Wohnraum im Vordergrund.“

Auch die gesetzlich vorgeschriebene Prüfung des Geschäftsjahres 2010 durch den Verband der Wohnungswirtschaft Niedersachsen-Bremen bescheinigte der Genossenschaft ein umsichtiges und solides Handeln. In der Summe gab es keine Zahlungsschwierigkeiten. Die Liquidität war zu jeder Zeit gegeben.

Aufsichtsratsvorsitzender Hermann Witte hob auf die gute Zusammenarbeit mit dem Vorstand ab und leitete die turnusgemäß anstehenden Wahlen von zwei der sechs Aufsichtsratsmitglieder ein. Wiedergewählt wurden Otto Meyer, der bereits seit 1968 im Aufsichtsrat mitarbeitet, und Fritz Völz.

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