Gemeinde Hatten Landwirtschaft prägt in der Gemeinde Hatten an vielen Stellen das Ortsbild. Die Familien wirtschaften schon seit Generationen auf den landwirtschaftlichen Höfen und haben das Erbe ihrer Eltern und Großeltern übernommen.

Derzeit befindet sich die Landwirtschaft wieder stark im Kreuzfeuer der Kritik. Hatter Landwirte trafen sich – auch deshalb – in der vorigen Woche zum Austausch und Gespräch. „Wir stärken uns untereinander und halten zusammen“, berichtet Marion von Seggern, die zusammen mit ihrem Sohn Renke und Schwiegertochter Ramona den Betrieb führt.

Allen liegt die Öffentlichkeitsarbeit am Herzen. Seit Februar betreiben die Landwirte deshalb zusammen die Facebook-Seite „Eure Hatter Landwirte“, auf der sie über die Landwirtschaft im Ort berichten. „Wir sind sehr zufrieden mit der Reichweite. Unsere Beiträge haben bereits über 50 000 Leute erreicht, und es werden rege Diskussionen geführt. Wir kommen so mit den Menschen ins Gespräch und können aufklären“, berichtet Nicole Orth aus Munderloh.

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„Im Gespräch bleiben“ das war auch das Motto des jüngsten Treffens der Hatter Landwirte. Unter anderem wurden Themen wie der Niedersächsische Weg besprochen. „Wir Landwirte sind bereit, etwas für die Natur zu tun und machen bereits schon viel“, ist Diedrich Meyer (Wiemerslande) überzeugt.

U. a. würden Wallhecken, Gräben und Bäume gepflegt, Blühflächen angelegt und Streuobstwiesen erhalten, nennt er als Beispiele. Auch die Wiese der Familie von Seggern in Dingstede, wo sich die Landwirte für ein Foto zusammenstellten, ist eine geschützte Streuobstwiese. „Die Leute nehmen die Flächen oft nicht wahr oder können sie gar nicht sehen, weil sie versteckt liegen“, weist Orth auf ein Problem hin. „Wir sind auch bereit, mehr für die Umwelt zu tun, aber in erster Linie sind wir Landwirte, die Lebensmittel produzieren. Sonst kommt das Essen bald aus dem Ausland“, warnt Renke von Seggern vor den Konsequenzen.

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