Ganderkesee Der Klimawandel treibt die Fraktionen im Ganderkeseer Rat um: Nach den Grünen und der SPD verlangen auch die Unabhängigen Wähler, dass die Gemeinde sich auf extreme Wetterlagen vorbereitet. In einem Antrag an Bürgermeisterin Alice Gerken fordert die UWG die Erstellung eines Krisenplanes, verbunden mit Überlegungen, wie Baumaßnahmen mit Blick auf die Witterungsveränderungen künftig zu planen sind.

„Schon in der Vergangenheit haben wir erleben müssen, was an einigen Punkten im Ort passiert, wenn wir für kurze Zeit Starkregenfälle haben“, schreibt UWG-Ratsherr Thorsten Busch und verweist beispielhaft auf die Kreuzung Urneburger Straße/Grüppenbührener Straße in Ganderkesee und den Hermann-Allmers-Weg in Heide. Die fortschreitende Flächenversiegelung durch immer kleinere Grundstücksflächen und größere Gebäude verschärfe die Probleme, so Busch, der unter anderem Handlungsbedarf in der Senke vor dem Ganderkeseer Freibad sieht.

Zu klären ist aus Sicht der UWG ferner die Frage, ob Feuerwehren und Technisches Hilfswerk ausreichend ausgestattet sind für extreme Wettervorfälle. Auch lange Trockenheits- und Hitzephasen, in denen die Wasserreserven an ihre Grenzen kommen, müssten in einem Krisenplan berücksichtigt werden: „Dabei geht es nicht nur um Trinkwasser für die Menschen, sondern auch um Wasser für Tiere, Landwirtschaft, Pflanzen und Bäume“, betont Busch, „und auch um genügend Löschwasser bei dann erhöhter Brandgefahr.“

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Schließlich müsse bedacht werden, dass es trotz der milden Winter der vergangenen Jahre durch den Klimawandel auch vermehrt zu Blitzeis oder Dauerschneefällen komme könne, so Busch.

Hergen Schelling Leitung / Redaktion für den Landkreis Oldenburg
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