GANDERKESEE „Alles, was Sie dargestellt haben, ist geradezu prototypisch für das, was wir erreichen wollen.“ Dicker hätte das Lob kaum sein können, das Lothar Busch der Ganderkeseer Ortskerninitiative am Donnerstag aussprach. Der Abteilungsleiter aus dem Niedersächsischen Sozialministerium war mit einer 17-köpfigen Delegation nach Ganderkesee gekommen, die der Gemeinde im Rahmen der Quartiersinitiative Niedersachsen (QiN) zur Belebung des Ortskerns eine Förderung von 16 400 Euro zugesprochen hatte. Jetzt machten sich die Fachleute aus Wirtschaft und Verwaltung sowie die QiN-Jury vor Ort ein Bild von der Planung.

Die Initiatoren um Wilm Denker zeigten auch erste Ergebnisse: In der Rathausstraße wurden erste Beete von Paten (benachbarten Geschäftsleuten) bepflanzt. Von anfangs sieben Leerständen ist nur noch einer übrig (den aber dank Zwischennutzung selbst die Jurymitglieder fast übersehen hätten).

Was diese aber noch mehr interessierte, waren Ideen. So berichtete Wirtschaftsförderin Christa Linnemann von den Planungen der Bünting-Gruppe für den Famila-Neubau und die geplante Umnutzung des alten Gebäudes. Renate Drieling (Jeansscheune) sprach über die Marktplatzumgestaltung. Noch bis zum 30. April können Bürger ihre Ideen für den Platz als Skizze einreichen, am 8. Mai werden Vorschläge zudem per Video aufgezeichnet. Jörg Vollstedt präsentierte Vorschläge in einem Noch-Leerstand am Markt (zum 1. Mai zieht hier ein Game-Shop ein). Neben einigen älteren Bürgern haben auch viele Achtklässler des Gymnasiums ihre Gedanken zu einer künftigen Nutzung zeichnerisch umgesetzt.

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Für die Rathausstraße kündigte Gustav Förster, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Ganderkesee, einen üppigen Geranienschmuck an. „Die Pflanzen müssen nur noch ein wenig wachsen.“ Zudem sei an einen Fassadenwettbewerb gedacht. Eines aber sei oberstes Ziel: „So viel Parkplätze wie möglich an der Straße.“

Die Besucher zeigten sich nicht nur vom Projekt überzeugt. Sie rieten zur Ausweitung des Quartiers – ohne dass die Jury eine erneute Förderung versprach – sowie zur Teilnahme an anderen Städtebauförderungsprogrammen: „Ganderkesee scheint dafür sehr geeignet zu sein.“

Markus Minten Leitung / Lokalredaktion
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