Ganderkesee Mitte Juli hatte das Werkstattprojekt der Ländlichen Erwachsenenbildung für Langzeitarbeitslose einen speziellen Container auf dem Ganderkeseer Festplatz aufgestellt, um alte Shampoo- und Plastikflaschen zu sammeln. Der Verwendungszweck: eine übergroßes, begehbares Shampooflaschenmodell, das auf das Thema Mikroplastik aufmerksam machen soll. Allerdings: „Bisher kommen die meisten leeren Flaschen von Projektteilnehmern selbst“, sagte Anleiter Edgar Ruhm zum Stand der Sammelaktion.

Bisher wenige Flaschen

Noch bis Oktober darf der Container, der in Partnerschaft mit den Maltesern in Sandkrug installiert wurde, in Ganderkesee stehen. Ob bis dahin genug Leergut gesammelt ist, um das Modell zu bauen, ist allerdings fraglich. „Ein paar rote Lagerkisten haben wir voll“, so Ruhm, „aber richtig viel kommt da nicht.“

Bei einem Besuch im Kindergarten Habbrügger Weg warb er bei den Kindern dafür, passende Flaschen zu sammeln. Ein Aufruf im sozialen Netzwerk Facebook bekam viel positive Resonanz von anderen Nutzern – auch wenn der Pegelstand des Containers anschließend gefühlt unverändert blieb, wie Ruhm sagte. „Es wäre schade, wenn die Aktion ins Wasser fällt.“

Damit ist allerdings nur der Sammelcontainer gemeint, mit dessen Hilfe ein zügiger Bau des Modells ermöglicht werden soll. Dieser würde notfalls aber mit selbst gesammelten Plastikflaschen fortgesetzt. „Auf kleinen Kanälen wird das dann weiterlaufen, egal wie lange es dauert“, erklärte Edgar Ruhm. Er hofft aber, bis Oktober noch einige Ganderkeseer zu überzeugen, den Container zu benutzen.

Bauprojekt kommt gut an

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Unter den teilnehmenden Mitgliedern des Werkstattprojektes gibt es großen Enthusiasmus bei der Umsetzung des Themas Mikroplastik, wie Ruhm weiß. „Die haben sich des Baus mit viel Enthusiasmus angenommen.“ Auch Anja Gertje, pädagogische Leiterin des Werkstatt, findet lobende Worte: „Ein ganz tolles Projekt.“

Die übergroße Shampooflasche, deren Gerüst von Teilnehmern des Werkstatt bereits fertig gebaut worden ist, soll, nachdem genug Leergut für die Wände gesammelt wurde, später an verschiedenen Orten der Gemeinde ausgestellt werden.

Arne Haschen Redakteur / Redaktion Norden
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