Ganderkesee Ziemlich zufrieden können die Organisatoren der 1. Airfair auf dem Ganderkeseer Flugplatz sein. Nicht nur das Wetter spielte mit, auch das Fachpublikum nahm die Premiere der Messe, bei der Piloten und Aussteller aufeinander trafen, bestens an.

Jochen Klein von der Atlas Airfield GmbH, der die Airfair zusammen mit Martin Asmussen organisierte, ist am Montag noch ganz euphorisch. „Das ist gerade so totenstill hier am Flugplatz, nach den zwei Tagen ist das total irre.“ Denn über 200 Maschinen und insgesamt sicherlich 400 bis 500 Gäste seien zur ersten Airfair gekommen. „Das ist wirklich sehr, sehr gut“, so Jochen Klein weiter. Die meisten Gäste kamen für einen oder beide Tage per Flugzeug nach Ganderkesee.

„Das Feedback bisher war durchweg positiv“, freut sich Jochen Klein, der die Premiere der Airfair jetzt erstmal verarbeiten muss. „Wir müssen natürlich intern noch drüber sprechen, wie was gelaufen ist“, sagt er. Dazu gehöre auch, ob man im kommenden Jahr die Veranstaltung wiederholt. Da man aber schon merke, dass „unser Flugplatz in der Branche sehr positiv wahrgenommen wird“, sei man schon bestrebt, „das Pflänzchen Airfair weiter wachsen zu lassen“.

Insgesamt 25 Aussteller, vornehmlich aus dem Bereich Ultraleichtflugzeuge und -hubschrauber, stellten ihre Maschinen oder Technik vor Ort aus. Ein neuer Trend, der aber noch nicht alle Zulassungshürden überschritten habe, sei eine 600-Kilogramm-Klasse, erklärt Jochen Klein.

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Überraschenden Besuch gab es derweil auch: Philipp Rösler, ehemaliger deutscher Vizekanzler und FDP-Bundeswirtschaftsminister, flog am Wochenende mit seinem Ultraleichtflugzeug ebenfalls den Flugplatz Ganderkesee an. Mit an Bord seiner „Zodiak 602XL“ war seine Frau Wiebke. Gestartet waren beide in Hildesheim. Vor Ort begrüßt wurde Rösler, der sich ganz regulär als Pilot angemeldet hatte, von Christian Dürr, FDP-Bundestagsabgeordneter aus Ganderkesee. Beide kennen sich seit Mitte der 1990er Jahre.

Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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