Dötlingen Im Regieraum neben den Erste-Hilfe-Kästen hat der neu angeschaffte Defibrillator künftig seinen frei zugänglichen Platz. Was das kleine elektronische Wunderwerk im Notfall vollbringen kann, darüber informierte Dr. Manfred Schwarz auf Einladung des Turnvereins Dötlingen.

Die stellvertretende TV-Vorsitzende Sabine Schütte hatte alle Übungsleiter am Sonnabendmorgen zu dem Informationstermin geladen. „Das Gerät haben wir jetzt angeschafft, und nun ist es wichtig, dass auch jeder damit umgehen kann“, betonte sie.

Dr. Manfred Schwarz zeigte sich von der Technik sichtlich begeistert und auch erfreut, dass ein Defibrillator für den Notfall nun in der Sporthalle in Dötlingen öffentlich bereit stehe. „Aber das Gerät hilft nur, wenn es auch genutzt wird“, betonte der Mediziner eingangs.

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Wird eine Person bewusstlos oder leblos vorgefunden, dann ist Eile geboten. „Zeit ist dann ein wichtiger Faktor. Vor allem, wenn der Kreislauf zum Stillstand gekommen ist.“

Der Defibrillator ist ein Selbstdiagnose-System. Nach dem Anbringen zweier Elektroden, werden weitere leicht verständliche Anweisungen von dem Gerät geben und auch nur bei Bedarf eine Reanimierung durch das Gerät vorgenommen. Schwarz: Niemand könne etwas falsch machen. Vor dem Einsatz sollte sich niemand scheuen. Besteht ein Herzflimmer, arbeitet der Herzmuskel zu schnell und pumpt kein Blut mehr. Durch gezielte Stromstöße wird der Herz-Rhythmus wieder hergestellt. Ein Menschenleben sei gerettet.

„Von den Apnoe-Tauchern wissen wir, dass sie neun Minuten ohne Sauerstoffzufuhr auskommen können. Steht aber der Kreislauf, wird kein Blut gefördert, und es geht um Sekunden. Im schlimmsten Fall haben wir einen Elektrodensatz von weniger als 100 Euro zu ersetzen. Was ist das gegen ein Menschen Leben?“ so Schwarz. Wichtiger als eine Beatmung sei daher daneben im genannten Notfall, die lange Herzmassage, um den Muskel wieder zum Arbeiten zu bringen. Am Sonnabend, 11. Januar, um 11 Uhr wird vom TV Dötlingen eine Einführung durch das Deutsche Rote Kreuz für Mitglieder gegeben. „Jedes Vereinsmitglieder sollte daran teilnehmen, um im Notfall auch handeln zu können“, lud Sabine Schütte zur Teilnahme ein.

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