ACHTERNMEER Die Sonne scheint warm vom blauen Himmel, die Bäume wiegen sich in einer leichten Brise und auf dem Tisch steht ein eiskalter rosa-orange-melierter Buttermilchcocktail. „Liev un Seel“ – „Leib und Seele“ – heißt das Getränk. Der Gast kann nur zustimmen, dass es beidem gut tut.

In der Gemeinde Wardenburg öffnen die Melkhüser wieder ihre Pforten. Während Wittes Melkhus in Achternmeer (Ammerländer Straße 190) bereits seit dem 1. April geöffnet ist, starten das Melkhus der Familie Luhm in Charlottendorf-Ost (Oldenburger Straße 775) und das Melkhus an der Wassermühle in Wardenburg (Litteler-Straße 86) offiziell am 1. Mai in die Saison.

Beim Melkhus an der Wassermühle lohnt es sich bei gutem Wetter aber auch schon vorher, einmal vorbeizuschauen. „Bei Sonnenschein habe ich schon früher geöffnet“, sagt Inhaberin Gunda Döbken. Das Vorbeischauen lohnt sich auch, wenn gerade niemand zu sehen ist: Beim Melkhus an der Wassermühle und bei Familie Luhm gibt es auch Selbstbedienung. Nur freitags nützt bei Luhms kein Rütteln an der Tür: Da ist Ruhetag. Wittes Melkhus bleibt mittwochs geschlossen.

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Die Karte reicht vom Quarkbecher mit Kirschen und Käsefrühstück über „Meerwasser“ und frische Milch mit Erdbeeren oder Banane bis zu Kuchen mit heißer Schokolade oder Milchkaffee. Denn nicht nur bei sommerlichen Temperaturen sind die Melkhüser geöffnet, auch bei Regen kann man in den grünen Hütten Unterschlupf finden. Und auch Feiern richten die Inhaberinnen aus.

Die ausgebildeten Hauswirtschafterinnen Christa Witte, Annegret Luhm und Gunda Döbken starten mit ihren Melkhüsern in diesem Jahr in die achte Saison. Ihr Erfolg liegt wohl in ihrer Andersartigkeit. Anstatt eine Limo oder ein Bier in einer Gaststätte zu trinken, sitzt man hier auf einem Bauernhof und bekommt frische Milchprodukte serviert. „Die Rezepte überlegen wir uns immer wieder selbst“, sagt Christa Witte.

Und nebenbei kann man auf einem Esel oder Ponys reiten, wie bei Wittes, oder Kälber streicheln, wie bei Familie Luhm. Gunda Döbken führt auf Wunsch durch ihren Bauerngarten. „Wir wollen auch den Dialog mit dem Verbraucher und ihm die Landwirtschaft näher bringen“, erklärt Annegret Luhm. Und was ist da treffender, als ein Glas Milch?

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