Sannum Kulinarisches aus Italien beim nächsten „Festlichen Abendmenü“ am Freitag, 27. Mai, auf Gut Sannum aufgetischt werden. Darauf einigten sich die Mitglieder des Förderkreises „Leben und arbeiten in Sannum“ während der Mitgliederversammlung am Dienstagabend. Zuvor hatte Mira Gebauer einige Kostproben serviert. Am Ende fiel das Votum eindeutig für italienische Köstlichkeiten in 2016 und bayrische Leckereien in 2017 aus.

Vorsitzender Hans-Gerd Dörrie holte zunächst zwei Ehrungen nach. 2015 war Traute Schröder aus dem Vorstand ausgeschieden. Sie gilt als Fördervereins-Urgestein, denn sie war von Anfang an dabei. Mit Blumenstrauß und Dankeschön bedankte sich Dörrie bei Schröder. Gleiches galt für Anke Marien, die ebenfalls lange Jahre im Förderverein mitgearbeitet hatte und ausgeschieden war.

Die Teilnahme an der Evergem-Fahrt, das Festliche Abendmenü, Ausflüge und Beteiligung am Weihnachtsbasar in Huntlosen waren nur einige Punkte, die der Vorsitzende im Rückblick auflistete.

Kassenwart Michael Feiner berichtete von einem positiven Jahresverlauf. Dank Einnahmen aus dem Abendmenü mit über 1000 Euro, zahlreichen Spenden und den Mitgliedsbeiträgen beläuft sich das Vereinsguthaben zurzeit an der Grenze zum fünfstelligen Bereich.

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Das bringt Spielraum für die Unterstützung der Arbeit auf Gut Sannum. Ein Defibrillator, der als letztjährige Spende angeschafft werden sollte, ist noch offen. Für 2016 soll ein Gerät zur Herstellung von Bienenwachs-Wabenplatten im Gegenwert von etwa 1200 Euro angeschafft werden. Die Platten dienen Imkern in den Bienenständen.

Außerdem erhielt der Vorstand grünes Licht für Anschaffungen bis zu einer Höhe von 2500 Euro. Dafür wird auf Vorschläge von der Hausleitung gewartet.

Ausbau des Gutes: Zwei Richtfeste und eine Einweihung

Die aktuelle Entwicklung auf Gut Sannum schilderte Leiter Hans-Werner Kuhlmann. Die Einrichtung des Bezirksverbandes Oldenburg betreut erwachsene Menschen mit einer geistigen, seelischen, körperlichen oder mehrfachen Behinderung alters- und bedarfsgerecht in allen Phasen ihres Lebens.

Der Ausbau des Gutes geht stetig voran. Seit Anfang der Woche steht ein Bauzaun um den Standort des abgerissenen Bullenstalls. Er wird neu aufgebaut und dient künftig als Bleibe für einen Bioladen, aber auch zum Beherbergen von Gruppen, für Treffen und mehr. Daneben wird die „Ingeburg“ saniert. Hier werden Übergangswohnplätze bis September geschaffen. Sie werden gebraucht für den Ausbau des Hauses Hunte, in dem eine Achter- und eine Vierer-Gruppe Platz finden werden.

Bis 2017 steht der Abschluss des Großprojektes Altburg an. „Das Gebäude hat 42 Fenster. Alle haben verschiedene Maße. Das wird eine besondere Herausforderung. Das Gebäude soll in den Zustand von 1904 auch im Stil zurückgebaut werden“, so Kuhlmann. Wenn das alles geschafft worden ist, dann sind in Gut Sannum sechs bis sieben Millionen Euro investiert worden. Kuhlmann wies darauf hin, dass in diesem Jahr zwei Richtfeste und eine Einweihung gefeiert werden würden.

Die Zukunft des Esel-Hengst-Fohlens „Filou“ steht vor einer Entscheidung, so Kuhlmann. Gut Sannum ist Mitglied im Zuchtverband der Poitou-Esel, einer gefährdeten Großeselrasse aus dem Westen Frankreichs. „Es gibt noch 460 Tiere. 90 in Deutschland. Drei bei uns in Sannum“, erklärte Hans-Werner Kuhlmann.

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